Bald 70: Für Nina Ruge ist das Alter nur eine Zahl
Am 24. August feiert Nina Ruge (70) ihren 70. Geburtstag – doch die runde Zahl löst bei der Moderatorin nicht nur Vorfreude aus. Im Gespräch mit Gala verrät sie, dass ihr das neue Alter zunächst einmal ziemlich fremd vorkommt. "Einerseits denke ich: 'Kenn ich dich, du Zahl?' Sie ist mir so fremd. Die tradierten Rollenbilder einer 70-Jährigen haben nichts mit meiner Generation zu tun. Wir Frauen sind agil, bleiben neugierig und wehren uns gegen eine Etikettierung des 'Verwelkens'", erklärt sie dem Magazin. In den gängigen Vorstellungen davon, wie eine Frau in ihrem Alter zu sein hat, findet sie sich also überhaupt nicht wieder. Gefeiert wird der besondere Tag trotzdem – und zwar in Griechenland. Dort will die Moderatorin mit ihren 14 engsten Freunden anstoßen. Ein durchgeplantes Programm ist dabei nicht vorgesehen: An ihrem Geburtstag will sie ausnahmsweise einfach gar nichts tun und entspannen.
Neben aller Zuversicht schwingt vor dem Ehrentag aber auch Melancholie mit. Denn viele Menschen aus ihrer Familie und ihrem Umfeld leben inzwischen nicht mehr. "Und mit jedem Menschen versinkt eine Welt. Mein Mann mahnt immer mal wieder: Die Einschläge kommen näher", schildert Nina. Blickt sie auf ihr Leben zurück, überwiegt dennoch die Dankbarkeit. Sie zählt sich zur ersten Frauengeneration, die den eigenen Weg kompromisslos gestalten konnte – und genau das hat sie getan. "Ich verließ Männer, ging nach Berlin, wechselte meine Jobs und habe mich immer neu gefordert", fasst sie ihr Leben in dem Interview zusammen. Dass dazu auch Niederlagen, Unsicherheiten und Krisen gehörten, verschweigt die Moderatorin nicht. Für sie gehört beides zusammen: "Ich bin immer ins Risiko gegangen und bin daran gewachsen."
Dass Nina mit klassischen Altersbildern wenig anfangen kann, passt zu ihrem bewussten Umgang mit Gesundheit und Vitalität. Bereits mit 68 Jahren gab sie Einblicke in die Routinen, mit denen sie sich fit hielt. Ein wichtiger Baustein war für sie damals der Schlaf: Die Moderatorin achtete auf feste Schlafenszeiten und ausreichend Tiefschlaf. In den zwei Stunden vor dem Zubettgehen versuchte sie zudem, möglichst auf Bildschirme zu verzichten. Ihr Ziel: spätestens vor Mitternacht ins Bett zu kommen.








