Josh Radnor spricht über die Distanz zu seinen Co-Stars
Neun Staffeln lang bildeten sie auf dem Bildschirm eine unzertrennliche Clique – heute ist von dieser Nähe kaum etwas übrig. Josh Radnor (52) sprach im Podcast "Half The Picture" mit Billy Barnell offen darüber, wie es rund zwölf Jahre nach dem Ende von How I Met Your Mother um sein Verhältnis zu Neil Patrick Harris (53), Jason Segel (46), Alyson Hannigan (52) und Cobie Smulders (44) steht. Der Cast sei "nicht einmal ein bisschen" so vertraut miteinander wie damals während der Dreharbeiten. Einen Streit habe es dabei nie gegeben. Nach fast einem Jahrzehnt am Set hätten sich die Kollegen einfach auf natürliche Weise auseinandergelebt und jeweils ihr eigenes Leben weitergeführt. Der Schauspieler zog dabei einen Vergleich zu engen Freundschaften aus der Studienzeit: Damals könne man sich kaum vorstellen, einander nicht mehr täglich zu sehen – später zerstreue sich die Gruppe dann aber doch.
Die Vorstellung vieler Fans, dass die Serienfreunde auch privat unzertrennlich seien, dämpfte Josh im Gespräch deutlich. "Die Leute wollen wirklich glauben, dass Neil, Jason und ich gemeinsam durch die Bars von New York City ziehen. Das wollen sie wirklich glauben", erklärte er. Ganz abgerissen ist der Faden aber nicht: Mit Jason Segel schreibe er sich gelegentlich Nachrichten, wenn einer von ihnen etwas Lustiges entdecke. Neil Patrick Harris und Cobie Smulders lud er in den vergangenen Jahren als Gäste in seinen eigenen Podcast ein. Alyson Hannigan hingegen habe er seit seiner Hochzeit mit Jordana Jacobs im Jahr 2024 nicht mehr gesehen. Seine Erfahrungen mit wechselnden Ensembles fasste der Schauspieler so zusammen: "Die Schauspielerei ist wie eine Reihe von Liebesaffären, die man hat, und dann zieht man weiter."
Mit der Sitcom-Vergangenheit setzt sich Josh trotz der heutigen Distanz weiterhin auseinander – gemeinsam mit Neil. In seinem Rewatch-Podcast "How We Made Your Mother" erzählte der "Doogie Howser"-Darsteller zuletzt, dass er während der Dreharbeiten bisweilen befürchtet habe, seinen Kollegen mit seiner Spielweise zu nerven. Josh entschuldigte sich daraufhin dafür, Neil möglicherweise ein ungutes Gefühl vermittelt zu haben. Zugleich erklärte er, dass ihn der plötzliche Verlust seiner Anonymität und seine zentrale Rolle in der Serie damals überfordert hätten. Auch die allgemeine Unsicherheit am Set war bereits Thema in dem Format: Neil, Josh und Mitschöpfer Craig Thomas erinnerten sich daran, dass Cast und Team während der Produktion stets eine mögliche Absetzung im Hinterkopf hatten. Der Podcast liefert damit persönlichen Hintergrund zu einer Zusammenarbeit, die auf dem Bildschirm besonders innig wirkte, hinter den Kulissen aber auch von unterschiedlichen Arbeitsweisen geprägt war.












