Vor ihrer Hochzeit musste Mette-Marit öffentlich Reue zeigen

Vor ihrer Hochzeit musste Mette-Marit öffentlich Reue zeigen

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 3 min
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Drei Tage vor ihrer Hochzeit stand für Mette-Marit Tjessem Høiby (53) ein wichtiger und unangenehmer Termin an: Am 22. August 2001 lud der norwegische Königspalast zu einem Pressetermin in den Palastgarten, bei dem die damalige Verlobte von Kronprinz Haakon (53) eine Erklärung zu ihrer Vergangenheit abgab. Seit der Verlobung im Dezember 2000 hatten ihre früheren Beziehungen zu DJs und vorbestraften Männern sowie ihr einstiger vermeintlicher Drogenkonsum für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Ihren Sohn Marius (29), der aus einer früheren Beziehung mit Morten Borg stammt, hatten die Norweger zwar rasch ins Herz geschlossen, aber die Enthüllungen über die Vergangenheit der alleinerziehenden Mutter machten die Akzeptanz der künftigen Kronprinzessin nicht gerade leichter. Der ungewöhnliche Auftritt kurz vor der Trauung am 25. August sollte deshalb ein für alle Mal klären, wie Mette-Marit selbst zu ihrem früheren Leben steht. Haakon stand dabei direkt an ihrer Seite.

"Seit meine Beziehung mit dem Kronprinzen öffentlich bekannt wurde, stand meine Vergangenheit im Zentrum zahlreicher Gerüchte. Ich habe versucht, diesbezüglich so ehrlich wie möglich zu sein", erklärte Mette-Marit im Garten des Palastes. Dann wurde sie noch deutlicher: "Meine jugendliche Rebellion war viel stärker ausgeprägt als bei anderen Menschen. Damals war es mir wichtig, gegen den Strom zu leben. Ich führte ein ziemlich ausschweifendes Leben und überschritt alle Grenzen. Es dauerte lange, bis ich mich davon erholt hatte." Von Drogen distanzierte sie sich allerdings unmissverständlich: "Damit kein Zweifel an meiner heutigen Haltung besteht, möchte ich sagen, dass ich Drogen entschieden verurteile. Ich weiß, dass ich Menschen in Schwierigkeiten gebracht habe, und das tut mir zutiefst leid." Diese Lebensphase würde sie am liebsten rückgängig machen – weitere Fragen dazu werde sie in Zukunft aber nicht mehr beantworten. Haakon stellte sich öffentlich hinter seine Verlobte: "Unsere Beziehung ist so stark, dass ich sie nicht beenden konnte."

Wie sehr ihr dieser Termin zugesetzt hatte, wurde erst später bekannt. In der Biografie "Haakon – Geschichte eines Thronfolgers" schilderte Mette-Marit, dass sie sich vor der Erklärung vor Nervosität habe übergeben müssen. "Ich kann Ihnen versprechen, dass es nichts Romantisches daran gibt, öffentlich von seinen Sünden gereinigt zu werden. Es ist schrecklich", lautete ihr Fazit zu ihrem öffentlichen Statement. Romantischer wurde es dafür drei Tage später in der Osloer Domkirche – und das Eheversprechen hält bis heute. Heute blicken Haakon und Mette-Marit auf 25 Ehejahre zurück. Groß gefeiert wird die Silberhochzeit allerdings nicht: Wegen des Gesundheitszustands der Kronprinzessin verbringt das Paar den Jahrestag im privaten Rahmen mit der Familie. Die eigentlich geplante offizielle Feier wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, ein neuer Termin steht bislang noch nicht fest.

Kronprinz Haakon Magnus und Mette-Marit Tjessem Høiby bei einer Pressekonferenz im Königlichen Schloss in Oslo, 22. August 2001
Getty Images
Kronprinz Haakon Magnus und Mette-Marit Tjessem Høiby bei einer Pressekonferenz im Königlichen Schloss in Oslo, 22. August 2001
Haakon und Mette-Marit nach ihrer Trauung im Osloer Dom am 25. August 2001
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Haakon und Mette-Marit nach ihrer Trauung im Osloer Dom am 25. August 2001
Kronprinz Haakon, Mette-Marit Tjessem Høiby und Marius nach ihrer Hochzeit in Oslo, 25. August 2001
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Kronprinz Haakon, Mette-Marit Tjessem Høiby und Marius nach ihrer Hochzeit in Oslo, 25. August 2001
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