Royals halfen ihm mit Geld: Marius Høiby kaufte Drogen davon
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Royals halfen ihm mit Geld: Marius Høiby kaufte Drogen davon

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 2 min
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Marius Borg Høiby (29) stand dem norwegischen Königshaus zwar immer sehr nahe, finanziell konnte er zuletzt aber nur wenig aus eigener Kraft stemmen. In den vergangenen drei Jahren kam der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) im Schnitt auf umgerechnet rund 750 Euro im Monat. Ausgeglichen wurde diese Summe laut Nettavisen durch seine Familie: Wie Marius selbst während seines Strafprozesses im Juni vor Gericht erklärte, überwiesen ihm seine Mutter und sein Stiefvater Kronprinz Haakon (53) monatlich umgerechnet etwa 1.810 Euro. Das Geld sei unter anderem für die Miete und weitere laufende Kosten gedacht gewesen. Vor Gericht gestand Marius allerdings auch ein, einen Teil der Unterstützung nicht für Alltägliches ausgegeben zu haben: Ein Teil des Geldes floss demnach in Drogen.

Wie bescheiden seine eigenen Einkünfte tatsächlich ausfielen, zeigen nun Steuerdaten, die das Blatt veröffentlicht hat. Für das Jahr 2025 sind darin umgerechnet rund 11.600 Euro als reguläres Einkommen verzeichnet. 2024 waren es lediglich etwa 4.300 Euro, 2023 immerhin gut 11.500 Euro. Unterm Strich kam Marius damit in drei Jahren auf umgerechnet rund 27.600 Euro an eigenem Verdienst. Die monatlichen Zahlungen des Kronprinzenpaares lagen damit deutlich über dem, was er selbst durchschnittlich einnahm. Marius wuchs als Sohn der Kronprinzessin in unmittelbarer Nähe des Königshauses auf, einen Prinzentitel trägt er allerdings nicht.

Für Schlagzeilen sorgte Marius zuletzt vor allem wegen seines Prozesses. Im Juni wurde er unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen, Misshandlung in einer nahen Beziehung, schwerer Körperverletzung, Drogendelikten und Drohungen zu vier Jahren Haft verurteilt. Zusätzlich muss er mehreren Betroffenen insgesamt rund 55.000 Euro zahlen. Ein Teil davon entfällt auf seine Ex-Freundin Nora Haukland, die in dem Verfahren als Geschädigte geführt wurde: Ihr sprach das Gericht rund 18.300 Euro Schadensersatz sowie circa 9.100 Euro Schmerzensgeld zu. Rechtskräftig ist die Entscheidung bislang jedoch nicht, denn Marius hat Teile des Urteils angefochten.

Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
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Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
Marius Borg Høiby beim Jubiläum in Trondheim
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Marius Borg Høiby beim Jubiläum in Trondheim
Marius Borg Høiby, 2022
Getty Images
Marius Borg Høiby, 2022