Nach Dolly Partons (80) Tod explodieren ihre Spotify-Streams
Der Tod von Dolly Parton hat weltweit eine gewaltige Welle der Anteilnahme ausgelöst – und die zeigt sich jetzt auch ganz deutlich in Zahlen. Wie Spotify mitteilte, schossen die Streams der Countryikone am 25. August 2026 weltweit um mehr als 1.260 Prozent nach oben. Als Vergleichswert dienten durchschnittliche Tageswerte. In den USA, Dollys Heimat, fiel der Anstieg sogar noch drastischer aus: Dort lag das Plus bei ganzen 2.320 Prozent. Gleich sieben Songs der Musikerin, die am 25. August im Alter von 80 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung starb, tauchten an diesem Tag in den täglichen Top-Songs der USA auf. Ihr Ohrwurm "Jolene" schaffte es dabei bis auf Platz zwei, dicht gefolgt von "9 to 5" auf Rang drei. "Islands in the Stream" landete immerhin noch auf Position acht. Absolute Abrufzahlen veröffentlichte der Streamingdienst nicht – dafür aber sehr konkrete prozentuale Zuwächse bei ihren bekanntesten Titeln.
Bei Dollys beiden größten Klassikern legten die Abrufe global jeweils um 630 Prozent zu – sowohl bei "Jolene" als auch bei "9 to 5". In den USA kletterte "Jolene" um 1.225 Prozent, "9 to 5" um 1.030 Prozent. Noch spektakulärer sahen die Prozentsprünge allerdings bei jenen Songs aus, die zuvor in ihrer Heimat wesentlich seltener gestreamt worden waren: "My Tennessee Mountain Home" verzeichnete in den Vereinigten Staaten einen Zuwachs von 8.920 Prozent, "Coat of Many Colors" kam auf ein Plus von 5.330 Prozent. Die zehn meistgestreamten Songs der beliebten Countryikone an diesem Tag waren laut Spotify "Jolene", "9 to 5", "Islands in the Stream", "I Will Always Love You", "Here You Come Again", "Coat of Many Colors", "Tyrant", "Why'd You Come in Here Lookin' Like That", "My Tennessee Mountain Home" und "There Was Jesus".
Dolly starb in Nashville, ihrer Wahlheimat seit über 60 Jahren. Ihr Neffe Bryan Seaver, der mehr als zwanzig Jahre lang ihr Sicherheitschef gewesen war, bestätigte die Nachricht im Namen der Familien Parton und Owens in einem emotionalen Video auf Instagram. In den Monaten vor ihrem Tod hatte die Sängerin aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten müssen. Ihre geplante Show in Las Vegas hatte sie zunächst verschoben und schließlich ganz abgesagt. Nach ihrem Tod meldeten sich zahlreiche Weggefährten und Stars zu Wort, darunter Jane Fonda (88), Taylor Swift (36), Beyoncé (44), Paul McCartney (84) und Reba McEntire. Besonders emotional verabschiedete sich ihre Patentochter Miley Cyrus (33), mit der Dolly eine besondere Verbindung hatte: "Ich habe einen Engel an meiner Seite. Das hatte ich schon immer."










