Enthüllt: So soll Donald Trump ohne Selbstbräuner aussehen

Enthüllt: So soll Donald Trump ohne Selbstbräuner aussehen

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Der auffällig orangefarbene Teint von Donald Trump (80) ist seit Jahren ein polarisierendes Thema – nun meldet sich ein früherer Weggefährte zu Wort. Anthony Scaramucci (62), einst Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, sprach gegenüber The Times über die angebliche Morgenroutine des US-Präsidenten. Demnach greife der Republikaner jeden Tag zu einem orangefarbenen Selbstbräuner, den er in einem Fachgeschäft in der Bronx kauft. Manchmal werde die Farbe abends sogar noch einmal aufgefrischt. Mit dem Resultat sei Donald offenbar rundum zufrieden: "Er findet übrigens, dass es fantastisch aussieht", erklärte Anthony. Der Geschäftsmann will den Präsidenten während seiner Zeit im Weißen Haus auch ohne Make-up erlebt haben – und fand dafür einen wenig schmeichelhaften Vergleich. "Ohne Make-up sieht er aus wie eine offene Dose Dosenfleisch", so Anthony gegenüber der britischen Zeitung.

Besonders die Auftragetechnik des Präsidenten scheint Anthony zu missfallen. Seine Mutter sei eine traditionelle italienische Visagistin und könne die Vorgehensweise überhaupt nicht ausstehen, berichtete er. Über das bevorzugte Produkt des Präsidenten sagte er: "Es ist eine Art orangefarbener Bronzer, den er in einem Fachgeschäft in der Bronx kauft." Eine ehemalige Haushälterin schilderte zuvor bereits Ähnliches: 2019 erzählte sie der Washington Post, im Schlafzimmer hätten stets mehrere Behälter mit Gesichts-Make-up der Marke Bronx Colors bereitstehen müssen. Die rostfarbenen Rückstände hätten regelmäßig die Hemdkragen verfärbt. Stephanie Grisham (50), frühere Pressesprecherin des Weißen Hauses, schrieb 2021 in ihrem Buch "I'll Take Your Questions Now: What I Saw at the Trump White House", der Präsident schminke sich jeden Morgen selbst – so, als stehe ein Fernsehauftritt bevor. Er selbst räumte gegenüber The Wall Street Journal lediglich ein, Make-up zu nutzen, um Blutergüsse an den Händen zu kaschieren. Zum Selbstbräuner äußerte er sich bislang nicht.

Anthonys Einblick in den Alltag des Präsidenten fiel denkbar kurz aus. Am 21. Juli 2017 trat er während der ersten Amtszeit den Posten als Kommunikationsdirektor an – bereits elf Tage später war er ihn schon wieder los. Wegen öffentlicher Attacken gegen Kollegen entließ ihn der damalige Stabschef John Kelly (59). Zunächst hielt der Finanzmanager dem Präsidenten trotz des Rauswurfs die Treue, doch mit der Zeit wurde er zu einem scharfen Kritiker und unterstützte bei vergangenen Wahlen Joe Biden (83) und Kamala Harris (61). Auch andere Berichte zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Privatleben im Weißen Haus. So soll die Abendroutine des Präsidenten chaotisch sein, wie in dem Enthüllungsbuch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" der New-York-Times-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan berichtet wird.

Donald Trump, Mai 2025
Getty Images
Donald Trump, Mai 2025
Anthony Scaramucci im August 2014 in New York
Getty Images/Mike Coppola
Anthony Scaramucci im August 2014 in New York
Donald Trump, US-Präsident
Getty Images
Donald Trump, US-Präsident
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