Trunkenheit: Tiger Woods muss seinen Führerschein abgeben

Trunkenheit: Tiger Woods muss seinen Führerschein abgeben

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Tiger Woods (50) muss seinen Führerschein für fünf Jahre abgeben. Am Mittwochmorgen erschien der Golfstar kurzfristig vor dem Martin County Courthouse in Stuart, Florida, und schloss dort einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Die ursprünglichen Vorwürfe wurden demnach auf rücksichtsloses Fahren und die Weigerung reduziert, sich einem rechtmäßig angeordneten Test zu unterziehen. Für beide Delikte verhängte das Gericht ein Fahrverbot von jeweils fünf Jahren, die parallel laufen. Hinzu kommen Geldstrafen von 1.000 Dollar (rund 860 Euro) und 500 Dollar (rund 430 Euro). Wie Page Six berichtet, machte der zuständige Richter dem Sportler zugleich deutlich, dass er sich strikt an die Vereinbarung halten müsse. "Wenn Sie aus irgendeinem Grund fahren, kommen Sie wieder ins Gefängnis", stellte er unmissverständlich klar. Damit ist das Verfahren gegen den Sportler nach monatelangem Hin und Her abgeschlossen.

Zu dem kurzen Termin kam Woods in Begleitung seines Anwalts Douglas Duncan und seiner Partnerin Vanessa Trump (48). Nach Angaben des Newsportals blickte er während der Verhandlung mehrfach zu ihr und lächelte ihr zu, nachdem die Vereinbarung unterschrieben war. Ein von dem Portal veröffentlichtes Video zeigt zudem, wie das Paar zuvor gemeinsam in einem SUV am Gerichtsgebäude vorfuhr und sich ruhig ins Innere begab. Überraschend war vor allem der Zeitpunkt: Eigentlich war seine Anhörung erst für den 8. September angesetzt gewesen. Ein am Dienstag eingereichter Antrag hatte jedoch dafür gesorgt, dass der Termin vorgezogen wurde und der Golfprofi schon einen Tag später vor Gericht erscheinen musste. Vanessa war dabei lediglich als Unterstützung an seiner Seite; inhaltlich stand Tigers Einigung mit der Staatsanwaltschaft im Mittelpunkt.

Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Autounfall am 27. März in der Nähe von Woods' Wohnort auf Jupiter Island. Mit seinem Land Rover fuhr er damals in ein vorausfahrendes Fahrzeug, das zum Abbiegen abgebremst hatte. Laut Page Six entstand ein Schaden von rund 5.000 Dollar (etwa 4.300 Euro). Im Anschluss wurde der Sportler wegen Fahrens unter Einfluss mit Sachschaden und der Verweigerung eines rechtmäßig angeordneten Tests beschuldigt, zudem erhielt er eine Vorladung wegen rücksichtslosen Fahrens. Zunächst plädierte er auf nicht schuldig, während auch eine Haftstrafe im Raum stand. Damals berichtete TC Palm unter Berufung auf Insider, dass ihn vor allem ein möglicher Knastaufenthalt nervlich fertig mache, selbst wenn das als eher unwahrscheinlich galt. "Es ist noch die entfernte Möglichkeit einer Haftstrafe, die wie eine dunkle Wolke rund um die Uhr über ihm hängt", hieß es aus seinem Umfeld. Für Tiger sei der Druck von Tag zu Tag größer geworden, weil ständig neue Unsicherheiten dazugekommen seien.

Tiger Woods bei einer Pressekonferenz in Pacific Palisades, März 2026
Imago
Tiger Woods bei einer Pressekonferenz in Pacific Palisades, März 2026
Tiger Woods und Vanessa Trump, März 2025
Instagram / tigerwoods
Tiger Woods und Vanessa Trump, März 2025
Mugshot von Tiger Woods, März 2026
Getty Images
Mugshot von Tiger Woods, März 2026
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