"Manipulator": Anna-Maria und Bushido streiten im Podcast

"Manipulator": Anna-Maria und Bushido streiten im Podcast

- Theresa Neureuter
Lesezeit: 3 min
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Zwischen Anna-Maria Ferchichi (44) und ihrem Ehemann Bushido (47) geht es hitzig her – und zwar vor laufenden Mikrofonen. In einer neuen Folge ihres gemeinsamen Podcasts "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" sprechen die beiden über das toughes Zeitmanagement der achtfachen Mutter. Der Rapper erzählt dabei, dass ihm das teils zu straff ist. Erst kürzlich habe er auf eine Cola Zero und ein zweites Zähneputzen verzichten müssen, weil seine Familie bereits angeschnallt im Auto auf ihn gewartet habe, nachdem er zuvor die größeren Kinder zur Bushaltestelle gebracht habe. Für seine Frau ist klar, worauf solche Anekdoten hinauslaufen: Ihrer Meinung nach inszeniert er sich damit als demütiges Opfer seiner dominanten Ehefrau. "Und mein Mann ist ein Manipulator vor dem Herrn", lautet ihr deutlicher Vorwurf. Bushido weist die Anschuldigung jedoch strikt zurück. Er habe die Situation schlicht seltsam gefunden, mehr nicht: "Ich will gar kein Mitleid erregen", stellt er in dem Gespräch klar.

Anna-Maria betont, dass sie auch mit ihren acht Kindern grundsätzlich immer pünktlich sei und sogar Puffer für unvorhergesehene Geschehnisse einplane. Menschen, die ständig zu spät kommen, kann sie deshalb nicht verstehen. Ihrem Mann wirft sie vor, bewusst in die Opferrolle zu schlüpfen: "Du weißt, dass die dich immer analysieren und sie verstehen auch deinen Humor nicht. Und ich weiß, du, du kokettierst damit und du nutzt es aus." Aus ihrer Sicht hat sich die öffentliche Wahrnehmung komplett gedreht. Früher habe sie neben dem "aufbrausenden Rapperrüpel" als Opfer gegolten, heute sei sie die dominante und "böse" Ehefrau. Zudem erinnert sie an eine frühere Situation vor dem Sender Kiss FM: Damals habe er sie mit vier kleinen, schreienden Kindern fast 25 Minuten im Auto warten lassen. Weil sie das respektlos fand, fuhr sie ohne ihn nach Hause. Bushido hält den Vergleich für unpassend, räumt aber ein, mittlerweile aufmerksamer geworden zu sein.

Dass Organisation im Hause Ferchichi schnell zum Reizthema wird, zeigte sich zuletzt auch im Sommerurlaub. Vier Wochen verbrachte die Großfamilie in Südfrankreich, zeitweise lebten dort 15 Personen in einem Haus – neben den Kindern auch eine Haushälterin, ein Personenschützer und ein Au-pair. Anders als bei früheren Reisen gab es diesmal kein Koch- und Servicepersonal. Einkäufe und Mahlzeiten mussten Anna-Maria und Bushido selbst stemmen, was den gemeinsamen Ausflug zur echten Belastungsprobe machte. Auch die aktuelle Podcastdebatte macht deutlich, wie unterschiedlich die beiden Alltagssituationen bewerten. Während die Achtfachmama auf Verlässlichkeit und Rücksichtnahme pocht, sieht der Musiker in seiner Zahnputzanekdote lediglich eine lustige Geschichte – und keinen Versuch, seine Frau schlecht dastehen zu lassen.

Anna-Maria Ferchichi und Bushido beim DSDS-Finale in den MMC-Studios in Köln, 09.05.2026
Imago
Anna-Maria Ferchichi und Bushido beim DSDS-Finale in den MMC-Studios in Köln, 09.05.2026
Bushido und Anna-Maria Ferchichi, Juni 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Bushido und Anna-Maria Ferchichi, Juni 2026
Die Familie von Anna-Maria Ferchichi und Bushido
Instagram / anna_maria_ferchichi
Die Familie von Anna-Maria Ferchichi und Bushido
Wie findet ihr Anna-Marias straffes Zeitmanagement mit acht Kindern?