Olli Pocher: Für Business-Flüge ist ihm sein Geld zu schade
Wer im Flugzeug vorne sitzt, zahlt ordentlich drauf – und genau darauf hat Oliver Pocher (48) offenbar keine Lust. Er gönnt sich auf Flugreisen nur selten einen Platz in der Businessklasse. Im gemeinsamen Podcast "Patchwork Boys" erklärt der Comedian seinem Gesprächspartner Pietro Lombardi (34), warum er meistens lieber Economy fliegt. Der fünffache Vater reist nach eigener Aussage häufig und gerne mit seinen Kindern. Sein Urlaubsbudget steckt er jedoch eher in gemeinsame Erlebnisse am Zielort als in einen komfortableren Sitz über den Wolken. Gerade auf kurzen Strecken sieht er in dem teuren Aufpreis kaum einen Nutzen. Das gesparte Geld nutzt er lieber für Unternehmungen mit seinem Nachwuchs. Bei dieser Entscheidung spielt offenbar auch seine Herkunft eine Rolle. Seine Einstellung begründet der Moderator unter anderem mit seiner Vergangenheit: "Ich weiß da schon, wo ich herkomme", stellt Oliver klar.
Hinter der Sparsamkeit steckt aber noch mehr als reines Rechnen. Mit seinem bewussten Umgang mit Geld möchte Oliver seinen Kindern zeigen, dass ihr Wohlstand keine Selbstverständlichkeit ist. Diesen Anspruch mit dem privilegierten Alltag seiner Familie zu verbinden, klappt allerdings nicht in jeder Situation. Bevor seine Karriere Fahrt aufnahm, wohnten seine Eltern in einer ganz normalen Vierzimmerwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Den Weg zur Schule legte er damals selbstständig mit dem Fahrrad zurück. Bei seinem eigenen Nachwuchs läuft der Morgen inzwischen anders ab: Seine Kinder werden meistens mit dem Auto gebracht. Auch Pietro handhabt das in seiner Familie ähnlich und möchte daran vorerst nichts ändern. Im Podcast macht der Sänger deutlich, dass er seine Kinder gern persönlich bringt, sofern sein Alltag es zulässt. "Solange ich die Möglichkeit habe, werde ich meine Kinder, glaube ich, immer zur Schule fahren", erklärte der Sänger.
Wie privilegiert seine Kinder aufwachsen, beschäftigte Oliver bereits an anderer Stelle. Seine Söhne leben mit ihm in einer großen Villa, zu der ein eigener Pool und ein Tennisplatz gehören. Deshalb äußerte der fünffache Vater schon die Sorge, dass die Jungen als Nepo-Babys den Bezug zu einem gewöhnlichen Alltag verlieren könnten. Nach eigener Aussage versucht er, ihnen Bodenständigkeit und Normalität vorzuleben. Dass das nicht immer gelingt, zeigt eine Anekdote, die Pietro im Podcast zum Besten gab: Er fuhr Olivers 17-jährige Tochter bei Regen zur Schule. Bevor es losging, holte sie sich noch einen Regenschirm – damit ihre frisch geglätteten Haare auf dem kurzen Weg zum Auto trocken blieben. Oliver reagiert auf die Schilderung gelassen und ordnet das Verhalten knapp ein: Mittlerweile sei seine Tochter eben eine "junge Frau".























