Dianas Horrorunfall: So geht es einzigem Überlebenden heute

Dianas Horrorunfall: So geht es einzigem Überlebenden heute

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Am 31. August jährte sich der Tod von Prinzessin Diana (†36) zum 29. Mal – dabei rückte auch das Schicksal von Trevor Rees-Jones (58) erneut in den Fokus, der die Katastrophe von Paris als Einziger überlebte. Der heute 58-Jährige war in jener Nacht im Jahr 1997 als Leibwächter von Dianas damaligem Partner Dodi Al-Fayed (†42) im Einsatz und saß gemeinsam mit Dodi, Diana und dem Fahrer Henri Paul in dem Wagen, der im Pont-de-l'Alma-Tunnel verunglückte. Für die Prinzessin, Dodi und Henri kam jede Hilfe zu spät. Trevor wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Pariser Klinik gebracht. Dass er überlebte, galt schon damals als kleines Wunder. Fast drei Jahrzehnte später hat sich Trevor zurückgezogen. Wie The Sun berichtet, wohnt er heute mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in England, weitgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Auftritte oder ausführliche Gespräche über die damaligen Ereignisse sind selten geworden. Statt im Rampenlicht zu stehen, soll der ehemalige Bodyguard inzwischen einen ruhigen Familienalltag fern vom Medienrummel führen.

Der Weg zurück ins Leben war für ihn allerdings lang und schmerzhaft. Trevor erlitt bei dem Unfall eine schwere Kopfverletzung. Zahlreiche Knochen in seinem Gesicht waren gebrochen oder vollständig zertrümmert. Er musste mehrere Wochen in der Klinik bleiben, zehn Tage davon lag er im künstlichen Koma. Einem französischen Kieferchirurgen gelang es anschließend, Trevors Gesicht mithilfe von Familienfotos zu rekonstruieren. Rund 150 Titanteile sollen bei den aufwendigen Operationen zum Einsatz gekommen sein. Bereits ein Jahr später waren die Spuren des Unglücks äußerlich kaum noch zu sehen. Anfang Oktober 1997 durfte Trevor die Pariser Klinik verlassen und nach Großbritannien zurückkehren. Damals konnte er sich zunächst nur flüsternd oder schriftlich verständigen. An die Einzelheiten der Unglücksnacht kann er sich bis heute so gut wie nicht erinnern.

Trevor wurde 1968 in Deutschland als Sohn eines britischen Armeearztes und einer Krankenschwester geboren. Die ersten zehn Jahre seines Lebens verbrachte er dort, bevor die Familie nach Großbritannien zog. Später diente er als Soldat, ehe er in den Personenschutz wechselte. Im Mai 1998 gab er seinen Job als Bodyguard auf. Es folgte ein Zwischenstopp in einem familiengeführten Sportbekleidungsgeschäft, bevor er wieder in der Sicherheitsbranche landete und unter anderem für die Vereinten Nationen, eine US-amerikanische Ölfirma und ein großes Pharmaunternehmen tätig war. Kurz vor dem Unfall hatte er sich von seiner ersten Ehefrau getrennt. Britischen Medien zufolge heiratete er 2003 erneut und gründete mit seiner Frau eine Familie. Heute hält er sein Privatleben konsequent unter Verschluss. Während der tragische Unfall zuletzt im FOX-Special "Celebrity Crime Scene: Princess Diana" digital rekonstruiert wurde, hält sich Trevor selbst konsequent aus dem Rampenlicht heraus und äußert sich nur noch selten zu dem Unglück, das sein Leben einschneidend veränderte.

Trevor Rees-Jones und Henri Paul
Trevor Rees-Jones und Henri Paul
Diana, Princess of Wales, trifft zum Costume Institute Ball im Metropolitan Museum of Art in New York ein
Getty Images
Diana, Princess of Wales, trifft zum Costume Institute Ball im Metropolitan Museum of Art in New York ein
Trevor Reese-Jones, Bodyguard
Shaun Curry
Trevor Reese-Jones, Bodyguard
Wie findet ihr es, dass Trevor Rees-Jones heute konsequent ein Leben fernab der Öffentlichkeit führt?