Mordfall um Celeste: D4vd findet Brieffreund im Gefängnis
Hinter Gittern hat D4vd (21) offenbar Anschluss gefunden. Wie TMZ berichtet, lernte der Sänger im Gefängnis in Los Angeles einen Mitgefangenen kennen, der dort als sogenannter Trustee arbeitet und unter anderem das Essen an die Insassen ausgibt. Bei dieser Tätigkeit sollen sich die beiden Männer erstmals begegnet sein. Kurios: Obwohl beide in derselben Einrichtung untergebracht sind, tauschten sie sich lieber schriftlich als Brieffreunde aus. In seinen Zeilen an den Mithäftling ging der Musiker vor allem auf seinen Glauben ein: Er schrieb über Gott und darüber, wie man schwierige Phasen übersteht und ermutigte sein Gegenüber, sich ebenfalls auf seinen Glauben zu fokussieren.
Ein Detail sorgt dabei allerdings für Zündstoff: Dem Bericht zufolge hatte D4vd dem Mann zuvor umgerechnet knapp 900 Euro für dessen Kaution zugesagt. Gezahlt haben soll er die versprochene Summe am Ende jedoch nicht. Der Insasse benötigte das Geld laut TMZ, um gegen Kaution auf freien Fuß zu kommen. Der Grund: Sein Bruder stand offenbar vor einer Operation, um die er sich kümmern wollte. In einem weiteren Schreiben soll D4vd dann erklärt haben, dass er mit seinen Anwälten gesprochen habe – und diese ihm untersagt hätten, dem Mann Geld zukommen zu lassen.
D4vd war vor seiner Festnahme im April vor allem durch seine Musik bekannt geworden und hatte sich über soziale Medien eine große Anhängerschaft aufgebaut. 2025 wurde die zerstückelte Leiche der 14-jährigen Celeste Rivas im Kofferraum seines Teslas gefunden. D4vd wird vorgeworfen, über Jahre eine On-off-Beziehung mit der Teenagerin geführt und sie schließlich ermordet zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm neben Mord auch sexuellen Missbrauch vor. Der 21-Jährige wies bislang sämtliche Anschuldigungen zurück und plädierte vor Gericht auf "nicht schuldig".























