Amazon-Prime-Nummer-1 mit Gal Gadot kassiert nur 10 Prozent
Gal Gadot (41) feiert mit ihrem neuen Actionthriller "The Runner" einen überraschend starken Streamingstart. Bereits zwei Tage nach seiner Veröffentlichung hat der Film Platz eins der aktuell beliebtesten Filme bei Amazon Prime erobert. Doch bei den Kritikern könnte das Urteil nicht unterschiedlicher sein: Auf Rotten Tomatoes sind gerade einmal zehn Prozent der erfassten Rezensionen positiv. Auch beim Publikum kommt der 84 Minuten lange Actionstreifen nur verhalten an. Lediglich 44 Prozent der Zuschauer auf der Plattform haben ihn positiv bewertet. In "The Runner" spielt Gal eine Frau, deren Sohn entführt wird. Um ihn zu retten, sprintet ihre Figur unter enormem Zeitdruck quer durch London. Der große Erfolg beim Streamingdienst steht damit in deutlichem Kontrast zu den schwachen Wertungen. Trotz der vielen negativen Stimmen scheint die temporeiche Rettungsmission aktuell zahlreiche Klicks zu generieren.
Die größten Kritikpunkte sind vor allem das hektische Tempo und das schwache, stellenweise unlogische Drehbuch. Auch Gal Gadots voller Körpereinsatz könne den Film nicht retten. Der Kritiker Nick Schager findet in seiner Bewertung für The Daily Beast ebenfalls keine herzerwärmenden Worte: "Aufdringlich, nervtötend und völlig prätentiös – ein Paradebeispiel für Kopfschmerz-Kino." Auf anderen Bewertungsportalen sieht es für "The Runner" kaum besser aus. Bei Metacritic erhält der Actionthriller lediglich 29 von 100 Kritikerpunkten, während die Nutzer durchschnittlich nur 3,4 von 10 Punkten vergeben. Auf IMDb erreicht der Film 4,2 von 10 Punkten, bei Letterboxd sind es 2,2 von fünf Sternen. Die beste der genannten Durchschnittswertungen findet sich bei Moviepilot. Doch auch dort schafft es die Produktion mit 5,2 von 10 Punkten nur knapp über die Hälfte der möglichen Wertung. Das ist alles fernab von einer überzeugten Filmempfehlung.
Inhaltlich geht es bei "The Runner" um die Londoner Wirtschaftsanwältin Maia Marten, deren geordnetes Leben während einer morgendlichen Joggingrunde völlig aus den Fugen gerät. Sie erhält einen Anruf von einem Unbekannten, der behauptet, er habe ihren Sohn entführt. Um das Leben ihres Sohnes zu retten, muss Maia nun im ständigen Laufschritt quer durch London hetzen und den unbarmherzigen, kryptischen Anweisungen des Entführers folgen. Für Gal war die Rolle aber nicht nur ein weiterer Actionjob. In einem Interview mit E! News sagte die Schauspielerin vor dem Primestart, sie habe für "The Runner" auf sehr persönliche Gefühle aus ihrem Mutterdasein zurückgegriffen.


























