Ungewöhnliches Verbot bei König Haralds (†89) Beisetzung
Beim anstehenden Staatsbegräbnis von König Harald V. (†89) am Mittwoch, dem 9. September 2026, müssen sich Trauergäste und Schaulustige auf eine ungewöhnliche Auflage einstellen: In der gesicherten Zone im Osloer Stadtzentrum sind Regenschirme nicht erlaubt. Das teilt der Osloer Polizeibezirk jetzt in einer Pressemitteilung mit, aus der Dagbladet zitiert. Der Appell richtet sich an all jene, die am Tag der Beisetzung vor Ort gemeinsam Abschied vom verstorbenen norwegischen Monarchen nehmen möchten.
Wer dennoch mit einem Schirm anreist, kommt damit nicht durch die Kontrolle: Am Zugang zur Sicherheitszone werden Regenschirme nicht zugelassen. Eine Abgabe ist ebenfalls keine Option. Die Behörde begründet die Maßnahme mit dem Ablauf der Zeremonie. "Der Osloer Polizeibezirk ist dafür verantwortlich, dass die Beisetzung sicher und würdevoll durchgeführt wird. Ein Regenschirm könnte die Möglichkeiten der Polizei beeinträchtigen, die Sicherheit zu gewährleisten", heißt es in der Mitteilung. Wer trotz möglichen Regens ausharren will, soll deshalb zu einer anderen Lösung greifen und sich wasserfest kleiden.
Hinzu kommt der erwartete Andrang: Die Behörden rechnen mit sehr vielen Menschen in der Innenstadt. Seit Haralds Ableben am 28. August wird in ganz Norwegen getrauert. Der 89-Jährige war der älteste amtierende Monarch Europas und bei seinem Volk äußerst beliebt. Seit Dienstag wird er in der Schlosskapelle in Oslo öffentlich aufgebahrt – Trauernde haben dort die Möglichkeit, still am Sarg vorbeizugehen und Harald die letzte Ehre zu erweisen. Dieses Angebot wurde seither so rege genutzt, dass die Öffnungszeiten der Kapelle ausgeweitet werden mussten, um dem Andrang gerecht zu werden.























