So bitter endete Gal Gadots Zeit als Wonder Woman

So bitter endete Gal Gadots Zeit als Wonder Woman

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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Gal Gadot (41) hat darüber gesprochen, wieso ihre Rolle als Wonder Woman so ein jähes und weniger schönes Ende nahm. Im Podcast "Happy Sad Confused" sprach die Schauspielerin mit Moderator Josh Horowitz darüber, warum der lange geplante dritte Solofilm rund um Diana Prince nie realisiert wurde. Denn sie war lange Zeit davon überzeugt, dass das Projekt gemeinsam mit ihr umgesetzt würde. "Sie meinten: 'Wir werden das mit dir entwickeln, den dritten und so weiter'", erinnerte sie sich in dem Gespräch. Dass sich die Pläne der Verantwortlichen offenbar längst geändert hatten, habe sie erst nach und nach bemerkt. Vor allem der Umgang mit anderen an dem Film beteiligten Personen fiel ihr negativ auf. Am Ende kam "Wonder Woman 3" nie zustande, obwohl James Gunn (60) und Peter Safran ihr zuvor eine Fortsetzung ihrer Rolle in Aussicht gestellt haben sollen.

Deutliche Worte fand Gal in dem Podcast für den Umgang mit ihrem früheren DC-Kollegen Henry Cavill (43) und Regisseurin Patty Jenkins (55). "Die Henry-Situation wurde, gelinde gesagt, nicht elegant gehandhabt. Genauso wurde mit Patty nicht elegant umgegangen", stellte die Darstellerin klar. Denn auch Henry war überzeugt davon, weiterhin Superman zu verkörpern. Er wurde dann aber durch David Corenswet (33) ersetzt. Patty hatte bei den ersten beiden "Wonder Woman"-Filmen Regie geführt und sollte auch den dritten Teil inszenieren. Warner Bros. hatte den Film Ende 2020 angekündigt, im Dezember 2022 berichtete The Hollywood Reporter dann nach dem von Patty Jenkins eingereichten Konzept vom Aus. Für Gal ist mittlerweile Gras über die Sache gewachsen: Alle Beteiligten seien erwachsen, sie sei dankbar für die Rolle und respektiere, dass die neue DC-Führung eigene Vorstellungen umsetze.

In die Rolle der Diana Prince schlüpfte Gal zum ersten Mal 2016 in "Batman v Superman: Dawn of Justice". Ein Jahr später wurde der erste Solofilm "Wonder Woman" zu einem großen Kinoerfolg, während die Fortsetzung "Wonder Woman 1984" aus dem Jahr 2020 merklich weniger gut ankam. Zuletzt hatte die Schauspielerin im Gespräch mit ScreenRant erklärt, dass es derzeit keine konkreten Gespräche mit James oder dem Studio über eine Rückkehr gebe. So richtet sie ihren Blick derzeit lieber auf ihre bislang unbekannte Nachfolgerin. "Ich kann derjenigen, die es sein wird, nur wünschen, dass sie sich mit einem reinen Herzen auf diese Reise begibt", sagte die vierfache Mutter. Die künftige Darstellerin solle die Figur respektvoll behandeln, deren Liebe und Licht in die Welt tragen – und die Erfahrung vor allem genießen.

Gal Gadot als Wonder Woman in "Justice League"
Gal Gadot als Wonder Woman in "Justice League"
Gal Gadot, Schauspielerin
Getty Images
Gal Gadot, Schauspielerin
Henry Cavill im originalen Superman-Anzug
Instagram / zacksnyder
Henry Cavill im originalen Superman-Anzug
Gal Gadot in "Wonder Woman 1984"
Landmark Media Press and Picture
Gal Gadot in "Wonder Woman 1984"
Hätte DC mit Gal Gadot lieber noch "Wonder Woman 3" drehen sollen?