"Alles gegeben": So schaltet der Unheilig-Graf nach Shows ab
Große Bühnen, laute Musik, tausende Fans – nach so einem wilden Abend wieder herunterzukommen, ist gar nicht so einfach. Der Graf, Frontmann der Band Unheilig, enthüllte am Rande der Goldenen Henne 2026 in Leipzig im Interview mit Promiflash, wie ihm das denn gelingt. Ein Ritual hat der Musiker dafür scheinbar nicht. Für ihn zählt vor allem das Gefühl, auf der Bühne alles herausgeholt und dem Publikum einen besonderen Abend geschenkt zu haben. Diese Zufriedenheit sorgt dafür, dass die Anspannung nach der Show ganz von selbst wieder abfällt. "Dann kommst du von ganz alleine runter, wenn du das Gefühl hast, du hast alles gegeben und es ging nicht mehr", erklärte der Sänger. Einen bewussten Schalter zum Umlegen braucht er demnach nicht – die Erschöpfung nach so einem intensiven Konzert erledigt das für ihn ganz von selbst.
Besonders schön ist für den Grafen der Moment direkt nach dem letzten Ton – vorausgesetzt, das Konzert ist so gelaufen, wie er es sich vorgestellt hat. "Dann sitzt du da und hast so eine innere Zufriedenheit", beschrieb er im Promiflash-Interview. Eine wichtige Rolle spielt auch, was die Fans aus dem Abend mitnehmen. "Du hast das Gefühl, die Menschen gehen mit einem guten Gefühl nach Hause. Da kommst du von ganz alleine runter", führte der Künstler weiter aus. Für ihn ist das besagte Gefühl nach einem gelungenen Auftritt also der persönliche Weg, um die Belastung und die Anspannung einer Show hinter sich zu lassen. Statt aufwendiger Entspannungsmethoden reicht ihm offenbar der Blick zurück auf einen Abend, an dem – im besten Fall – alles gepasst hat.
Dass ein Unheilig-Auftritt dem Grafen körperlich einiges abverlangen kann, hat sich in der Vergangenheit bereits gezeigt. Bei einem Konzert in Oberhausen stürzte der Musiker nach nur fünf Songs von der Bühne und zog sich dabei einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu. Die Show musste daraufhin für rund zehn Minuten unterbrochen werden, damit der Sänger hinter der Bühne untersucht werden konnte. Anschließend kehrte er zurück und brachte das Konzert planmäßig zu Ende. Es war nicht der erste Zwischenfall dieser Art: Schon im November zuvor war der Frontmann bei einem Bühnenauftritt gestürzt. Wie fordernd die großen Abende im Rampenlicht am Ende sind, macht auch seine Beschreibung im Interview deutlich – erst wenn tatsächlich nichts mehr geht, stellt sich bei ihm die Ruhe ein.



























