Täter auf der Flucht: Einbruch in Quentin Tarantinos Haus
Ungebetener Besuch bei einem der berühmtesten Regisseure von Hollywood: In das Haus von Quentin Tarantino (63) in den Hollywood Hills ist am Mittwoch eingebrochen worden. Wie TMZ berichtet, sollen sich während der Tat weitere Personen in dem Anwesen aufgehalten haben – die Polizei sprach demnach von einem laufenden Einbruch, bei dem Menschen direkt im Haus waren. Die alarmierten Einsatzkräfte rückten zu der Immobilie im Bereich des Woodrow Wilson Drive in Los Angeles aus. Doch als die Beamten vor Ort eintrafen, war der Täter schon längst über alle Berge. Ob der Filmemacher selbst zum Zeitpunkt des Vorfalls zu Hause war, ist bis dato noch nicht bekannt. Auch zur Frage, ob der Eindringling Wertgegenstände mitgehen ließ, gibt es Stand jetzt keine Angaben. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen.
Zur Identität des flüchtigen Verdächtigen liegen noch keine genauen Informationen vor. Ebenso unklar ist, ob der Mann allein handelte oder ob noch weitere Beteiligte eine Rolle spielten. Für Quentin ist es jedoch nicht der erste Zwischenfall dieser unschönen Art an einem seiner teuren Häuser in Los Angeles. Vor rund zehn Jahren soll der Regisseur selbst zwei Einbrecher ertappt und in die Flucht geschlagen haben. Die Männer waren durch ein hinteres Fenster in das Gebäude eingestiegen und hatten Schmuck sowie weitere Gegenstände an sich genommen. Auch im November 2015 musste der Oscarpreisträger die Polizei rufen: Damals hatte er eine fremde Person in seinem privaten Garten bemerkt. Der Mann verließ das Grundstück, nachdem ihn die Beamten befragt hatten.
Zuletzt hatte Quentin ohnehin heftig gegen Hollywood ausgeteilt. Vor circa drei Monaten ließ der Kultregisseur im Filmmagazin Sight & Sound seinem Frust freien Lauf und beschrieb die Traumfabrik der 2020er-Jahre als "geschmacklose Wurstfabrik". Seit der Corona-Pandemie sei es für ihn "fast unmöglich", dass ein neuer Film herauskomme, "den ich nicht bis ins kleinste Detail zerpflücke". Quentin nannte als Gründe für sein hartes Urteil unter anderem "Mängel, Unwahrscheinlichkeiten, Publikumsschmeichelei, fehlbesetzte Darsteller oder einfach nur dummes Zeug". Statt ins Kino zu gehen, greift er nach eigener Aussage inzwischen lieber zu einem guten Buch.



















