Paul Walkers Rückkehr: KI-Pläne spalten die Fast-Fans
Paul Walker (†40) verstarb am 30. November 2013 bei einem Autounfall – und trotzdem könnte seine Kultfigur Brian O'Conner im kommenden Teil der Actionreihe noch einmal auf der Leinwand auftauchen. Für "Fast & Furious 11", das international unter dem Titel "Fast Forever" geführt wird, bringt Cody Walker (38) gegenüber Entertainment Weekly sowohl KI als auch bislang unveröffentlichtes Filmmaterial seines 2013 verstorbenen Bruders ins Gespräch. Eines stellte Cody dabei allerdings klar: Er selbst möchte diesmal nicht noch einmal als Double für seinen Bruder vor die Kamera treten, so wie er und sein Bruder Caleb Walker (48) es bei "Fast & Furious 7" getan hatten. Ob und auf welche Weise Brian zurückkehrt, sollte aus seiner Sicht vor allem Pauls Tochter Meadow Walker (27) entscheiden. Der mögliche Einsatz künstlicher Intelligenz wird in Hollywood kontrovers diskutiert. Daher dürfte eine digitale Rückkehr des Schauspielers auch unter den Fans der rasanten Filmreihe für Gesprächsstoff sorgen. Konkrete Pläne für ein Wiedersehen mit Brian wurden bisher allerdings nicht bekannt gegeben.
Für Cody war der bisherige Abschied der Figur bereits stimmig: Brian musste nach dem Tod des Schauspielers keinen kitschigen Serientod sterben, sondern durfte die Geschichte würdevoll verlassen. Deshalb verspüre Cody keinen Wunsch, erneut seinen Bruder zu doubeln. Für ihn zählt vielmehr die Haltung seiner Nichte: "Es kommt darauf an, was Meadow will. Immerhin ist es ihr Vater", betont er gegenüber Entertainment Weekly. Die technischen Möglichkeiten hätten sich seit den Arbeiten am siebten Teil deutlich verändert. "Wenn Meadow es sich wünscht, brauchen sie mich und Caleb nicht dafür. Die KI-Technologie war 2014 noch kein Thema, heute könnten sie das machen", erklärt Cody. Neben digitalen Hilfsmitteln könnten die Filmemacher laut Cody zudem auf jede Menge bereits gedrehtes, aber nie veröffentlichtes Material mit Paul zurückgreifen. "Die Leute sind die Besten im Geschäft, sie werden schon einen Weg finden", zeigt er sich überzeugt. Bei "Fast & Furious 7" hatten Archivaufnahmen, Computeranimationen und die beiden Brüder als Doubles den Abschied ermöglicht.
Unabhängig von der Frage nach Brians Rückkehr bleibt rund um "Fast & Furious 11" vieles unklar. Regisseur Louis Leterrier erklärte kürzlich, dass er das zuvor von Vin Diesel (59) gelobte Drehbuch noch nicht kenne. Auch ein Termin für den Drehstart steht demnach weiterhin nicht fest. Laut The Hollywood Reporter ist Louis zwar nach wie vor als Regisseur vorgesehen. Wegen der langen Wartezeit nimmt er jedoch parallel weitere Projekte an. Vin kündigt für das geplante Finale der Reihe schon seit einer Weile eine Rückbesinnung auf die bodenständigeren Wurzeln der Filme an. Damit soll sich der Abschluss offenbar wieder stärker an den frühen Teilen orientieren, in denen Straßenrennen und die Gemeinschaft der Hauptfiguren im Mittelpunkt standen. Als Kinostart wird derzeit der 16. März 2028 genannt – ob dieses Datum angesichts der vielen offenen Produktionsfragen gehalten werden kann, ist bislang nicht abzusehen.


























