Casting-Trauma: Pietro Lombardi will nicht zu "Let's Dance"
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Casting-Trauma: Pietro Lombardi will nicht zu "Let's Dance"

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 3 min
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Das RTL-Erfolgsformat Let's Dance gehört für Pietro Lombardi (34) zweifelsohne zur absoluten Oberliga der deutschen Fernsehunterhaltung – doch das allein lässt ihn noch lange nicht für die Anfragen des Senders schwach werden. Wie der Musiker jetzt im Podcast "Patchwork Boys" mit Oliver Pocher (48) enthüllte, flattert ihm die Anfrage des Kölner Senders zwar seit Jahren verlässlich ins Haus, scheitert jedoch rigoros an den eisernen Bedingungen des Künstlers. Statt vom Pokal zu träumen, knüpft er ein mögliches Engagement nämlich an eine reichlich bizarre Voraussetzung: "Wenn ich jetzt wüsste, ich fliege die erste Sendung raus, würde ich sofort unterschreiben. Wirklich." Dass die Aussicht auf ein schnelles Scheitern für ihn den größten Reiz darstellt, unterstreicht die unkonventionelle Herangehensweise des Sängers an das moderne Showgeschäft recht anschaulich.

Hinter der ausgeprägten Abneigung gegen wöchentliche Parkettrunden steckt vor allem die Angst vor dem unberechenbaren Livedrama, die Pietro noch aus seinen Tagen bei Deutschland sucht den Superstar im Gedächtnis eingebrannt ist. Die Vorstellung, sich unter den strengen Blicken von Jury und Publikum jede Woche eine neue Choreografie einzuprägen und dabei permanent vom Rausschmiss bedroht zu sein, sorgt bei dem Sänger für echte Beklemmung: "Ich will dieses Gefühl nicht mehr haben, man könnte irgendwo rausfliegen oder so, weißt du? Das bedrückt mich alles. Und das ist eigentlich der einzige Grund." Selbst der Zuspruch von Podcastkollege Oliver, der 2019 selbst über das Parkett wirbelte und seinem Freund aufgrund dessen hoher Beliebtheit eine lange Verweildauer voraussagt, prallt an Pietro ab. Dass eine große Fangemeinde im Ernstfall für ein Verbleiben in der Show sorgt, empfindet der Musiker schließlich nicht als Segen, sondern als drohende Verlängerung der wöchentlichen Anspannung.

Dabei fehlt es dem Sänger keineswegs an rhythmischem Talent, wie ein absolviertes Probetraining bewies, bei dem er die Grundschritte innerhalb von 30 Minuten beherrschte und die anwesende Profitänzerin staunend zurückließ. Sobald es allerdings an das Einstudieren komplexer Bewegungsabläufe geht, sieht Pietro für sich schwarz: "Aber dann geht die Choreo los und dann bist du am A*sch." Neben der Angst vor dem Vergessen der Schrittfolgen sorgt zudem die Aussicht auf einen möglichen Verlust seines Markenzeichens für Skepsis, da ein Auftritt ohne das gewohnte Cappy auf dem Kopf für ihn kaum vorstellbar ist. Das Studio in Köln kennt der Musiker ohnehin schon aus einer ganz anderen Perspektive: 2016 saß er noch brav im Publikum, um seine damalige Ehefrau Sarah Engels (33) zu unterstützen – und dort fühlt er sich bis heute deutlich sicherer als im Scheinwerferlicht des Parketts.

Pietro Lombardi in Bonn, September 2026
Imago
Pietro Lombardi in Bonn, September 2026
Pietro Lombardi und Oliver Pocher im November 2024 beim "DSDS"-Finale in Köln
Getty Images
Pietro Lombardi und Oliver Pocher im November 2024 beim "DSDS"-Finale in Köln
Pietro Lombardi
Instagram / pietrolombardi
Pietro Lombardi
Könnt ihr Pietros Casting-Angst nachvollziehen?