Sarah Engels litt unter den Doku-Drehs mit ihrem Ex Pietro
Sarah Engels (33) war nach ihrem DSDS-Sieg 2011 plötzlich ein Megastar – und bald darauf auch Hauptfigur in gleich mehreren Doku-Soaps, die ihr Leben mit dem damaligen Ehemann Pietro Lombardi (34) vor aller Augen ausbreiteten. Zwischen 2015 und 2016 begleiteten Kamerateams das Paar durch Hausbau, die Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Alessio und Wohnmobilreisen – bis schließlich auch das Ehe-Aus medienwirksam dokumentiert wurde. Im Podcast "M wie Marlene" der Moderatorin Marlene Lufen hat die Sängerin jetzt offen über diese Zeit gesprochen und dabei überraschend ehrliche Einblicke in ihr damaliges Seelenleben gegeben.
Besonders belastend empfand Sarah das ständige Gefühl, im eigenen Zuhause keine Ruhe mehr zu finden. Sie erinnert sich im Podcast: "Diese ganzen Kameras, jetzt begleiten die dich die ganze Zeit, in deinem Haus, und irgendwie fühlt sich das falsch an. Ich will eigentlich, dass alle jetzt hier gehen und ich will einfach nur alleine sein." Statt auf diesen inneren Hilferuf zu hören, zwang sie sich jedoch, weiter zu funktionieren. "Das war dann für mich ein Job und das war dann so: 'Du musst da jetzt durch'", erklärt sie. Und weiter: "Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, als würde ich mich bestrafen wollen und sagen wollen: 'Tut weh, aber das musst du jetzt durchhalten'."
Heute blickt Sarah, die sich kürzlich zum Thema Feminismus geäußert hat, mit deutlich mehr Gelassenheit auf diese Phase zurück. Auf alte Schlagzeilen oder Spekulationen über die Vergangenheit reagiert sie bewusst gar nicht mehr. Gegenüber Marlene Lufen begründet sie das so: "Wofür denn auch? Viele Dinge sind zehn Jahre her und ich bin mittlerweile wieder verheiratet. Ich habe noch eine vierjährige Tochter bekommen. Also es ist so viel Zeit vergangen. Ich weiß nicht, vielleicht sind manche in der Zeit stehen geblieben, aber ich bin da nicht." Die Sängerin ist seit Mai 2021 erneut verheiratet und im Dezember desselben Jahres zum zweiten Mal Mutter geworden.










