20 Jahre später werden Steve Irwins letzte Worte bekannt

20 Jahre später werden Steve Irwins letzte Worte bekannt

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Rund zwei Jahrzehnte nach dem tragischen Tod von Steve Irwin (†44) werden nun seine letzten Worte öffentlich. In der neuen Dokumentation "Steve Irwin: A Wild Life", über die News.com.au berichtet, erinnert sich der damalige Kameramann und Produzent Justin Lyons an den verhängnisvollen 4. September 2006. Er war bei dem Zwischenfall unmittelbar dabei und filmte das Geschehen. Der als "Crocodile Hunter" berühmt gewordene Moderator hatte sich während eines Schnorchelausflugs von hinten einem Stachelrochen genähert, als das Tier plötzlich mit seinem Schwanz um sich schlug. Steve tauchte daraufhin aus dem Wasser auf und rief: "Er hat meine Lunge durchstochen." Wenig später erlag der australische Tierexperte im Alter von nur 44 Jahren seinen schweren Verletzungen.

In der Dokumentation schildert Justin auch, wie der Tag vor dem tödlichen Zwischenfall begonnen hatte. "Als wir aufwachten, hatte niemand eine Ahnung, was uns an diesem Tag erwartete", erinnert er sich. Als Steve hinter dem Stachelrochen schwamm, soll das Tier plötzlich gestoppt und heftig mit seinem Schwanz zugeschlagen haben. Für Justin war zunächst kaum zu erkennen, was sich unter der Wasseroberfläche abspielte. "Das Wasser kochte förmlich. Ich konnte überhaupt nicht erkennen, was vor sich ging. Da waren Blasen und heftige Bewegungen, und dann hörte es plötzlich auf", beschreibt der Augenzeuge die dramatischen Sekunden. Er ließ die Kamera weiterlaufen, während Steve wieder auftauchte und seine nun bekannt gewordenen Worte aussprach. Nachdem die Crew den Moderator ins Boot geholt hatte, sei Blut aus der Stichwunde geströmt. Laut News.com.au wurde Steve im Brustbereich mehr als 100-mal vom Stachel des Rochens getroffen.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hielt sich Steve vor der Küste von Port Douglas in Australien auf. Am Batt Reef arbeitete er an der Dokumentation "Ocean's Deadliest". Schlechtes Wetter hatte jedoch dazu geführt, dass die eigentlichen Dreharbeiten vorübergehend unterbrochen werden mussten. Die entstandene Pause nutzte der Tierexperte für zusätzliche Aufnahmen, die für eine Kindersendung seiner damals achtjährigen Tochter Bindi Irwin (28) vorgesehen waren. Während dieser spontan eingeschobenen Dreharbeiten kam es schließlich zu der tödlichen Begegnung mit dem Stachelrochen. Steve hinterließ seine Ehefrau Terri Irwin (62) und die beiden gemeinsamen Kinder Bindi und Robert Irwin (22).

Steve Irwin - The Crocodile Hunter
Steve Irwin - The Crocodile Hunter
Steve Irwin, Dokumentarfilmer
Justin Sullivan/Getty Images
Steve Irwin, Dokumentarfilmer
Steve und Bindi Irwin 2006 in Australien
Handout/Getty Images
Steve und Bindi Irwin 2006 in Australien
Wie findet ihr es, dass die Doku nach 20 Jahren neue Details zu Steves letztem Tag zeigt?