Chris Rock fleht nach Scheidung um neuen "Madagascar"-Film

Chris Rock fleht nach Scheidung um neuen "Madagascar"-Film

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Chris Rock (61) packt aus – und zwar nicht nur über seine Filmkarriere, sondern auch über sein Bankkonto. Im Gespräch mit Variety wünscht sich der Comedian ganz offen einen vierten Teil von "Madagascar" und macht dabei deutlich, wie sehr ihn seine finanzielle Lage beschäftigt. "Es ist wahrscheinlich der größte Film, in dem ich je mitgespielt habe", schwärmt Chris über die Animationsreihe aus dem Jahr 2005 und ergänzt: "Ich habe das "Madagascar"-Geld nicht mehr. Wir haben drei davon gemacht, ich bete zu Gott, dass wir noch einen machen. In einer Welt, in der sowieso alles neu aufgelegt wird, lasst uns "
Madagascar" machen."
Hinter dem Wunsch steckt aber mehr als reine Nostalgie: Seit seiner Scheidung von Malaak Compton-Rock im Jahr 2016 fehlt dem Comedian offenbar spürbar Geld. Fans reagierten in den Kommentaren prompt amüsiert und fragten sich, wie viel von seinem einstigen Vermögen wirklich noch übrig ist.

Wie tief die Trennung tatsächlich in Chris' Geldbeutel eingriff, zeigt ein Blick auf seine Karriere nach der Scheidung. Zwischen 2016 und 2017 soll er laut Forbes rund 57 Millionen Dollar (rund 49 Millionen Euro) verdient haben – vor allem dank eines 40-Millionen-Dollar-Deals mit Netflix, aus dem die Specials "Tamborine" und "Selective Outrage" entstanden. Auch seine Comedytour brachte ordentlich Kohle, trotzdem nannte Chris seine "Total Blackout Tour" von 2017 selbst bitterironisch die "Unterhaltstour". In seinem Netflix-Special "Tamborine" wird er noch deutlicher: "Man will sich nicht scheiden lassen, das sage ich euch jetzt schon. Wenn ihr jemanden liebt, haltet fest. Ich musste einen Anwalt bezahlen, damit er mich von meiner Frau trennt. Das ist, als würde man einen Auftragskiller anheuern, um sich selbst umzubringen." Der Satz zeigt: Die Scheidung hat nicht nur sein Konto, sondern auch seinen Blick auf Beziehungen nachhaltig verändert.

Chris und Malaak Compton-Rock trennten sich 2014 nach 19 Ehejahren, die Verhandlungen zogen sich anschließend über zwei Jahre. Bei der Einigung im Jahr 2016 soll Malaak 40 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) erhalten haben. Ironischerweise hatte Chris seiner heutigen Ex-Frau sogar einen Anwalt empfohlen, wie er im Talk mit Jimmy Fallon (51) erklärte. "Ich habe meiner Ex-Frau sogar meinen eigenen Scheidungsanwalt empfohlen. Ich meinte: Nimm den, der ist gut, der holt dir dein Geld. Ich bin am Ende mit nichts rausgegangen." Ganz so schlimm war es dann aber doch nicht. Fans müssen sich keine Sorgen um den Comedian machen. Nach der Scheidung soll laut Celebrity Net Worth schließlich noch etwa die Hälfte seines Vermögens übrig geblieben sein, und seitdem dürfte ordentlich etwas hinzugekommen sein. Mit seiner Ex versteht er sich offenbar gut. Erst vor wenigen Monaten kamen die beiden für Tochter Zahras Abschlussfeier an der University of Southern California zusammen und saßen gemeinsam im Publikum, als sie ihr Diplom entgegennahm.

Chris Rock, Comedian
Getty Images
Chris Rock, Comedian
Malaak Compton-Rock und Chris Rock, April 2011
Getty Images
Malaak Compton-Rock und Chris Rock, April 2011
Malaak Compton-Rock mit Tochter Zarah und Chris Rock 2026
Instagram / malad_compton_rock
Malaak Compton-Rock mit Tochter Zarah und Chris Rock 2026
Soll DreamWorks Chris Rock und dem "Madagascar"-Cast einen vierten Film spendieren?