Harry und Meghan machen Kates neues Royal-Jahr zur "Hölle"

Harry und Meghan machen Kates neues Royal-Jahr zur "Hölle"

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Nach sechs Jahren in Kalifornien sind Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien zurückgekehrt – und dort scheinen bereits mehrere öffentliche und wohltätige Termine geplant zu sein. Royalexpertin Daniela Elser sieht den Zeitpunkt der Rückkehr allerdings kritisch. Gerade jetzt beginnt nach der Sommerpause das neue royale Arbeitsjahr, wodurch die Auftritte der Sussexes aus ihrer Sicht vor allem Prinzessin Kate (44) in die Quere kommen könnten. Gegenüber News.au brachte Daniela ihre Einschätzung drastisch auf den Punkt: "Kates neues Jahr als arbeitende Royal entwickelt sich zur Hölle." Obwohl Harry und Meghan nicht mehr als arbeitende Royals auftreten, dürfte ihnen bei öffentlichen Terminen weiterhin enorme mediale Aufmerksamkeit sicher sein. Dadurch könnten Kate und die übrigen Mitglieder des Königshauses mit ihren eigenen Verpflichtungen deutlich weniger Beachtung finden.

Harry soll bereits mehrere öffentliche Auftritte vorbereiten, während Meghan laut The Times ihre eigene Wohltätigkeitsarbeit in Großbritannien fortsetzen möchte. Dass sich die beiden nach ihrer Rückkehr weitgehend aus der Öffentlichkeit heraushalten werden, bezweifelt Daniela deshalb. "Es sieht nicht so aus, als hätten die Sussexes vor, still auf dem Land zu sitzen, zurückgezogen Rittersporn-Stecklinge zu sammeln und Hunde zu retten", erklärte sie gegenüber News.au. Vor allem der mögliche Konkurrenzkampf um die mediale Aufmerksamkeit bereitet der Royalexpertin Sorgen. "Wie groß ist für Kate die Chance, dass Harrys und Meghans inoffizielle Royal-Auftritte ihr nicht die gesamte verfügbare Aufmerksamkeit stehlen?", fragte sie. Auch Royalexperte Hugo Vickers sieht ein mögliches Problem – und zwar für Prinz William (44). Sollten die Brüder zeitgleich öffentliche Termine absolvieren, könnten diese unabhängig von Harrys Absichten als Konkurrenzveranstaltungen wahrgenommen werden. Gegenüber The Sun warnte Hugo: "Wenn sie beabsichtigen, Personen des öffentlichen Lebens zu sein und mehr solcher Auftritte zu absolvieren, werden sie unweigerlich mit der königlichen Familie konkurrieren – und damit faktisch einen alternativen Hof gründen. Das ist keine positive Entwicklung."

Die öffentliche Rückkehr von Harry und Meghan erfolgt ohnehin in einer angespannten Phase ihres Verhältnisses zum Palast. In einem kürzlich im Auftrag von König Charles III. (77) veröffentlichten Orientierungsschreiben wurde klargestellt, dass die Sussexes keine arbeitenden Royals mehr sind, sondern als Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen gelten. Harry und Meghan zeigten sich von dieser Einordnung überrascht und erklärten, im Vorfeld nicht über das Schreiben informiert worden zu sein. Selbst bevorzugen sie die Bezeichnung Personen des öffentlichen Lebens. Gleichzeitig wünschen sie sich Anerkennung dafür, auf persönlicher Ebene weiterhin Teil der königlichen Familie zu sein, während sie keine öffentlichen Gelder mehr erhalten. Diese besondere Position zwischen familiärer Zugehörigkeit und eigenständiger öffentlicher Arbeit bildet nun den Hintergrund für die Befürchtung, dass ihre Auftritte ungewollt in Konkurrenz zu den Terminen von Kate und William treten könnten.

Collage: Prinzessin Kate, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Clive Brunskill/Getty Images, Chris Jackson/Getty Images for the Invictus Games Foundation
Collage: Prinzessin Kate, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinzessin Kate, Herzogin Meghan und Prinz Harry 2018
Getty Images
Prinzessin Kate, Herzogin Meghan und Prinz Harry 2018
König Charles, Herzogin Meghan und Prinz Harry, 2019
POOL/AFP via Getty Images
König Charles, Herzogin Meghan und Prinz Harry, 2019
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