Bonnie Blue nach Babyvideo bei Kinderschutz gemeldet
Bonnie Blue (27) sorgt mit einem neuen Babyvideo für heftige Kritik und hat nun sogar die britischen Tories auf den Plan gerufen. Wie The Sun berichtet, sitzt das Model in dem Clip auf einem Bett und hält das Baby im Arm, dessen Gesicht verpixelt wurde. Direkt neben ihr sind drei Männer zu sehen, die Sturmhauben tragen. Die Aufnahme rief inzwischen sogar die britischen Tories auf den Plan: Die konservative Partei meldete das Video der Kinderschutzorganisation NSPCC. Nach Auffassung der Tories darf ein Baby nicht im Umfeld sexualisierter Erwachsenenunterhaltung gezeigt oder für eine entsprechende Marke eingesetzt werden. Parteisprecherin Joy Morrissey fand deutliche Worte und bezeichnete gegenüber der Zeitung schon die bloße Andeutung, ein Kind könne in einen solchen Zusammenhang gestellt werden, als "zutiefst beunruhigend". Mit der Meldung soll nun geprüft werden, ob der veröffentlichte Inhalt aus Sicht des Kinderschutzes problematisch ist.
In dem Schreiben wurde die Politikerin deutlicher. "Kinder sind keine Erwachsenen. Sie dürfen niemals in Pornografie einbezogen, zur Bewerbung von Erwachsenenunterhaltung benutzt oder in die sexualisierte kommerzielle Marke eines Elternteils integriert werden", erklärte die Politikerin laut The Sun. Jedes Kind müsse vor Pornografie und anderweitigen sexualisierenden Inhalten geschützt werden. In dem umstrittenen Video spricht Bonnie ziemlich offenherzig über die Zeit nach der Entbindung. "Ja, ich habe gerade ein Kind bekommen, aber die Sechs-Wochen-Regel gilt für mich nicht, weil ich einen Kaiserschnitt hatte. Da unten sehe ich immer noch perfekt aus", sagt sie darin. Gegenüber der Zeitung verteidigte sich das Model und versicherte, ihr Baby werde "geliebt, beschützt und gut versorgt". Zwischen Job und Familie könne sie klar trennen: "Mutter zu werden, hat nichts daran geändert, dass ich Bonnie Blue bin, aber ich weiß genau, wo Bonnie aufhört und die Mutterrolle beginnt", versicherte sie.
Bonnie, die bürgerlich Tia Billinger heißt, geriet in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen öffentlichkeitswirksamer Aussagen und Aktionen in die Schlagzeilen. Im August 2026 gab das Model bekannt, Mutter geworden zu sein. Schon damals veröffentlichte sie ein Video, in dem sie offenbar ein Baby im Arm hielt. Zuvor hatte die Britin behauptet, nach ungeschütztem Sex mit 400 Männern schwanger geworden zu sein. Nach eigenen Angaben habe sie das DNA-Material sämtlicher Beteiligter aufbewahrt. Auch eine weitere Aussage hatte für große Aufmerksamkeit gesorgt: Bonnie erklärte, innerhalb von zwölf Stunden mit 1.057 Männern geschlafen zu haben. Diese Behauptung war allerdings auf Skepsis gestoßen. Mit dem nun kritisierten Clip rückte nicht nur ihre provokante öffentliche Inszenierung, sondern ausdrücklich auch der Schutz ihres Kindes in den Mittelpunkt einer politischen Beschwerde.


























