Kai Schreiber schreibt Modelgeschichte als Transmädchen
Der vergangene Freitagabend war ein ganz besonderer für Kai Schreiber (17): Die Tochter von Naomi Watts (57) und Liev Schreiber (58) wurde in New York bei den Fashion Media Awards als "Breakthrough Model of the Year" ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rainbow Room des Rockefeller Centers statt und bedeutet für die 17-Jährige einen echten Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Sie zeigte sich dankbar, "so großzügig in diese wunderschöne Welt der Mode aufgenommen" worden zu sein und machte zudem auf einen historischen Aspekt ihres Sieges aufmerksam. "Ich bin außerdem das erste Transgendermädchen, das diesen Preis gewinnt", erklärte sie in ihrer Dankesrede laut Daily Mail. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass andere Transfrauen ihr den Weg in der Modebranche geebnet hätten. Das Publikum reagierte darauf mit lautem Jubel und kräftigem Applaus.
Unterstützung bekam Kai an diesem Abend von ihrer Mutter: Naomi begleitete ihre Tochter vor Beginn der Preisverleihung über den roten Teppich. In ihrer Rede fand das Model emotionale Worte für ihre Angehörigen. "Ich habe so ein Glück, von euch unterstützt zu werden", richtete sie sich laut Daily Mail an ihre Familie. Auch dem Team von Valentino sprach Kai ihren Dank aus: Das Label habe nicht nur ihr Outfit entworfen, sondern sie auch in die Fashioncommunity eingeführt und weiterhin an sie geglaubt.
Für den großen Abend entschied sie sich für ein limettengrünes Valentino-Minikleid mit langen, voluminösen Ärmeln und Ton-in-Ton-Punkten. Dazu kombinierte sie gemusterte Strumpfhosen, hohe weiße Schuhe mit goldenen Nieten und eine Diamantkette. Kai ist das jüngere der beiden gemeinsamen Kinder von Naomi und Liev, ihr Bruder Sasha ist 19 Jahre alt. Die beiden Schauspieler waren von 2005 bis 2016 ein Paar. Im Mai sprach Liev gegenüber Variety über das Coming-out seiner Tochter. "Kai war schon immer die, die Kai ist. Aber ich denke, der tiefgreifendste Moment war, als sie uns bat, ihre Pronomen zu ändern", erklärte er. Für ihn habe sich dieser Schritt nicht wie eine besonders große Sache angefühlt, da Kai schon lange sehr feminin gewesen sei.























