König Charles teilt schmerzhaften Fitnesstipp fürs Reiten
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König Charles teilt schmerzhaften Fitnesstipp fürs Reiten

- Nurin Khalil
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König Charles III. (77) war vor Kurzem im Gespräch mit der Royalsreporterin Roya Nikkhah von der Sunday Times. Dabei berichtete Roya dem König von ihrem durchgetakteten Tagesablauf: Um vier Uhr morgens klingelt ihr Wecker, danach folgt eine rund 90-minütige Fahrt, ehe sie um sieben Uhr auf den Galoppbahnen im englischen Lambourn in den Sattel steigt. Als Charles von diesem frühmorgendlichen Training hörte, hätten seine Augen aufgeleuchtet, so die Reporterin. Daraufhin erwähnte der König eine Trainingsmethode, die bei vielen wohl eher für Schaudern als für Begeisterung sorgen dürfte. Der Monarch empfahl, ohne Sattel Fahrrad zu fahren, um die Beine für das Reiten zu stärken. "Reite mit sehr kurzen Steigbügeln, das ist so ziemlich das Anstrengendste, was ich je gemacht habe", erklärte er. Und weiter: "Ich habe herausgefunden, dass man, um seine Fitness wirklich zu verbessern und die Beine richtig stark zu machen für das Reiten mit kurzen Steigbügeln, am besten Fahrrad ohne Sattel fährt, ganz ohne Sitz. Das funktioniert wirklich."

Die Journalistin selbst zeigte sich von dieser Methode wenig überzeugt: Allein die Vorstellung dieser Trainingsvariante sei für sie "schmerzhaft" gewesen, wie sie in der Sunday Times festhielt. Dass der Herrscher so begeistert reagierte, ist übrigens kein Wunder: Der Pferdesport begleitet den Royal seit Jahrzehnten. Er nahm einst selbst an Pferderennen teil und stand rund vier Jahrzehnte lang als Polospieler auf dem Feld. 2005 beendete er seine Polokarriere schließlich – zuvor hatte er sich mehrfach bei Reitunfällen verletzt. Sein letzter erwähnter Sturz bei einem Polomatch ereignete sich 2001. Im selben Jahr brach er sich bei einem Ausritt zudem die Schulter.

Der Polosport hat für Charles eine weitere große Rolle gespielt. Bei einem Spiel lernte er 1970 Camilla Parker Bowles (79) kennen – heute ist sie als Königin Camilla seine Ehefrau. Die Liste der Blessuren, die sich der König durch den Sport zugezogen hat, ist lang: 1982 traf ihn ein Poloschläger im Gesicht und ließ seine Lippen aufplatzen, 1985 entging er nur knapp einer Katastrophe: Er wäre nach einem Sturz beinahe von seinem eigenen Pferd erdrückt worden. 1990 brach er sich den rechten Arm, bei einem weiteren Sturz verlor er sogar das Bewusstsein. Der König weiß also aus eigener Erfahrung, wie fordernd der Reitsport sein kann – und wie viel Kraft besonders das Reiten mit kurzen Steigbügeln verlangt.

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