

Dieses besondere Pferd gibt Charles jetzt nach Australien ab
König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) trennen sich von einem ihrer erfolgreichsten Rennpferde: Ihr dreijähriger Hengst Point Of Law wurde überraschend an den australischen Spitzentrainer Ciaron Maher und eine Gruppe von Miteigentümern verkauft. Wie The Straight berichtet, hat das Royal-Ascot-Pferd den Stall von John und Thady Gosden in Newmarket bereits verlassen. Aktuell steht der Hengst bei Trainer Harry Eustace, ebenfalls in Newmarket, und wird dort auf die weite Reise nach Australien vorbereitet. Der genaue Kaufpreis wurde nicht öffentlich gemacht. Da Point Of Law bereits mehr als 130.000 Pfund Preisgeld einlief und erstklassige europäische Rennpferde derzeit stark umkämpft sind, dürfte der Deal Schätzungen zufolge aber im Millionenbereich liegen. Der Verkauf gehört zur üblichen Praxis der königlichen Zucht: Laut ihrem Rennsportberater John Warren werden die meisten Hengste des Königspaars letztlich weitergegeben.
Point Of Law machte in diesem Jahr besonders auf sich aufmerksam, als er in Newmarket das Gruppe-3-Rennen Bahrain Trophy für sich entschied. Trotz dieser Erfolge gilt der Hengst als noch wenig erprobt, aber entwicklungsfähig – genau das machte ihn für die neuen Besitzer so interessant. Ciaron, der bereits einen Melbourne Cup gewonnen hat, reiste persönlich nach Ascot und Newmarket, um das Tier bei Rennen zu beobachten, bevor er den Kauf abschloss. "Einer der Hauptgründe, weshalb er für den Stall so attraktiv war, ist, dass er bisher nur wenige Rennen bestritten hat und sich noch immer stark weiterentwickelt", erklärte Bloodstockchef Will Bourne gegenüber The Straight. Und weiter: "Bei Pferden wie ihm weiß man nie so genau, wo die Obergrenze liegt oder wann sie aufhören, sich zu verbessern und ihre höchste Einstufung zu erreichen." Die Preise für europäische Spitzenpferde seien wegen des "erbitterten" Wettbewerbs unter Kaufinteressenten zuletzt "durch die Decke gegangen".
Ganz aus den Augen verlieren wollen Charles und Camilla ihr früheres Pferd aber offenbar nicht. "Ich bin sicher, Ihre Majestäten werden große Freude daran haben, Point Of Laws weitere Karriere in Australien zu verfolgen", meint John. Der Rennsportberater ergänzte: "Wie bei allen Besitzern und Züchtern werden die meisten ihrer Hengste schließlich weiterverkauft, und der König und die Königin wünschen Ciaron Maher und den neuen Besitzern viel Glück für eine aufregende Zukunft." Mit ihrer Leidenschaft für den Pferderennsport setzen der König und seine Frau eine Tradition der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) fort und sind regelmäßig bei Royal Ascot zu Gast. Ihren bislang einzigen Sieg dort feierten sie 2023 mit Desert Hero – einem Vollblut, das Charles nach dem Tod seiner Mutter geerbt hatte.










