

Prinz Williams Wut auf Harry soll wohl niemals erlöschen
Zwischen Prinz William (44) und Prinz Harry (41) herrscht seit Jahren Funkstille – und daran dürfte sich so schnell nichts ändern. Royalexpertin Jennie Bond geht davon aus, dass der Prinz von Wales sich von seinem jüngeren Bruder zutiefst hintergangen fühlt. Gegenüber i newspaper sprach sie über den Bruderzwist und blickte dabei auch auf den 30. Todestag von Prinzessin Diana (†36), der am 31. August 2027 ansteht. Eine Aussöhnung ausgerechnet an diesem Gedenktag wäre aus ihrer Sicht ein besonderes Zeichen. "Was für eine Würdigung Dianas wäre es, wenn ihre Söhne sich am Jahrestag ihres viel zu frühen Todes endlich versöhnen könnten", erklärte die Expertin. Anzeichen für eine solche Annäherung sieht sie derzeit jedoch nicht. Als wesentlichen Grund für Williams anhaltenden Groll führt Jennie Bond vor allem Harrys öffentliche Enthüllungen über die königliche Familie an – insbesondere die teils sehr persönlichen Schilderungen in dessen Autobiografie "Reserve".
Besonders schwer dürfte für William dabei wiegen, dass Harry private Angelegenheiten der Familie öffentlich gemacht und dabei seine ganz eigene Sicht auf die Ereignisse dargestellt hat. "Er fühlt sich von seinem Bruder verraten, der die Familiengeheimnisse – oder zumindest Harrys Version davon – verkauft hat und nun wieder in den Kreis der Familie aufgenommen werden möchte. Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, wird William derjenige sein, der ihn ausruft", erklärte Jennie gegenüber i newspaper. Selbst eine Annäherung seitens des Herzogs von Sussex dürfte demnach nicht ausreichen: "Doch während Harrys Wut möglicherweise verraucht ist, könnte die Wut, die in William weiter schwelt – der bekanntermaßen als stur gilt –, wesentlich schwerer zu löschen sein." In seinen Memoiren schilderte Harry unter anderem eine körperliche Auseinandersetzung mit seinem Bruder. Wie tief der Bruch zwischen den beiden inzwischen ist, wurde auch 2024 deutlich: Bei der Zeremonie zum 25. Jubiläum des Diana Awards traten William und Harry getrennt voneinander auf.
Harry selbst hatte bereits 2025 eingeräumt, dass ihm einige Mitglieder seiner Familie die Veröffentlichung seiner Memoiren vermutlich niemals verzeihen werden. "Natürlich werden mir einige Mitglieder meiner Familie niemals verzeihen, dass ich ein Buch geschrieben habe. Natürlich werden sie mir viele Dinge niemals verzeihen. Aber ich würde mich sehr gerne mit meiner Familie versöhnen", sagte er im Gespräch mit der BBC. Ein erstes Zeichen der Annäherung gab es bereits Anfang Juli 2026: Gemeinsam mit Herzogin Meghan (45) und den beiden Kindern Archie (7) und Lilibet (5) stattete Harry König Charles III. (77) in Highgrove einen Besuch ab. Für den Monarchen war es das erste persönliche Treffen mit seinen Enkelkindern seit 2022. Harry und Meghan sollen das Treffen als ermutigend empfunden und auf weitere Begegnungen mit der Familie gehofft haben. Ob es auch zwischen den Brüdern zu einer Annäherung kommt, liegt nach Jennies Einschätzung vor allem bei William.

























