Elternchat brachte Herzogin Meghans private Nummer in Umlauf

Elternchat brachte Herzogin Meghans private Nummer in Umlauf

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
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Eigentlich begann alles so vielversprechend: Als Herzogin Meghan (45) und Prinz Harry (42) ihre Kinder Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) an einer britischen Privatschule anmeldeten, wählte die Herzogin den zeitgemäßen Weg der elterlichen Integration. Am Abend vor dem ersten Schultag sei die 45-Jährige nach Informationen der Daily Mail der WhatsApp-Klassengruppe namens "Year 3" beigetreten. Doch noch ehe der erste Pausengong verhallte, sollen andere Erziehungsberechtigte die vertraulichen Informationen weitergereicht haben, sodass Meghans Handynummer nun angeblich im Netz die Runde macht. Ein Screenshot vom Chatverlauf in eben dieser Gruppe soll neben ihrer privaten Telefonnummer eine Vorstellungsnachricht zeigen, in der sie sich für den herzlichen Empfang bedankt und ihre Freude darüber ausdrückt, Teil der Schulgemeinschaft zu werden.

Während Harry und Meghan selbst bislang keine Stellung bezogen haben, bezeichneten Personen aus ihrem Umfeld die angebliche Datenweitergabe als enttäuschend. Ob und wie weit die Nummer der Herzogin tatsächlich verbreitet wurde, ist bislang nicht offiziell geklärt. Dass die königlichen Kontaktdaten nun im Netz kursieren sollen, würde sich aber lückenlos ins Bild einer ohnehin komplizierten Logistik einfügen: Die Stippvisite an der betreffenden Lehranstalt dauerte nämlich nur zwei Unterrichtstage. Grund für den raschen Rückzug sei nicht nur der angebliche Dateneklat gewesen, sondern vor allem der lange Schulweg, auf dem der Sicherheitskonvoi im dichten Berufsverkehr auseinandergerissen worden sein soll. Archie und Lilibet wechselten nun an eine näher gelegene Einrichtung, wo sie bereits vorab Probestunden absolviert hätten.

Der mutmaßliche Datenleak wird ausgerechnet zu einem Zeitpunkt bekannt, an dem der Schutz von Harrys Familie in Großbritannien erneut auf dem Prüfstand stehen soll. Laut Daily Mail habe das zuständige Komitee des britischen Innenministeriums, Ravec, dem Royal eine vollständige Neubewertung seines Anspruchs auf staatlich finanzierten Polizeischutz angekündigt. Erstmals seit dem Rückzug aus dem Königshaus im Jahr 2020 solle dabei auch Meghans Gefährdungslage berücksichtigt werden. Ausschlaggebend seien Harrys Aufenthalt in Großbritannien und der dortige Schulbesuch seiner Kinder. Das Innenministerium äußerte sich nicht zu konkreten Vorkehrungen und verwies lediglich allgemein darauf, dass Großbritannien über ein strenges und verhältnismäßiges Schutzsystem verfüge.

Herzogin Meghan im September 2022 in London
Imago
Herzogin Meghan im September 2022 in London
Das Paar besucht einen Scar Tree Walk in Melbourne während seines viertägigen Australienbesuchs
Getty Images
Das Paar besucht einen Scar Tree Walk in Melbourne während seines viertägigen Australienbesuchs
Prinz Harry, Prinzessin Lilibet, Herzogin Meghan und Prinz Archie
Instagram / meghan
Prinz Harry, Prinzessin Lilibet, Herzogin Meghan und Prinz Archie
Bei wem seht ihr die Verantwortung für Meghans geleakte Handynummer?