Brisante Diana-Vorwürfe bringen Harrys Filmpläne in Gefahr

Brisante Diana-Vorwürfe bringen Harrys Filmpläne in Gefahr

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min
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Netflix und Prinz Harry (42) könnten 2027 ihren bislang persönlichsten gemeinsamen Coup landen: eine mehrteilige Dokumentation über Prinzessin Diana (†36), terminiert auf den 30. Jahrestag ihres Todes. Laut Insider-Berichten soll der Herzog von Sussex dabei nicht nur als Produzent auftreten, sondern die Serie auch selbst moderieren und einordnen – als jemand, der sie sowohl persönlich kannte als auch ihre Rolle als bis heute geliebte gesellschaftliche und kulturelle Ikone. Offiziell ist nichts bestätigt. Doch ausgerechnet jetzt bringt ein Buch die alten Wunden zurück: Charles Spencer (62), Dianas jüngerer Bruder, veröffentlicht seine Memoiren "Swan Song: Diana, My Sister" – und beschreibt darin einen erbitterten Streit mit dem damaligen Prinzen Charles (77), heute König Charles III., über die Beerdigung 1997. Für Harry wird die Gratwanderung zwischen beiden damit noch heikler.

Brisant ist vor allem eine Anekdote aus dem Buch, von dem die Daily Mail Auszüge veröffentlichte: Charles Spencer schildert, wie er sich telefonisch mit dem damaligen Prinzen Charles über den Trauerzug seiner Söhne Prinz William (44) und Harry gestritten habe – und dieser daraufhin in einen "Sturm der Wut" verfallen sei. Am Ende habe Charles gesagt: "Sei versichert, wir werden sie schon bald vergessen." Der Palast reagierte ungewöhnlich emotional. "Obwohl wir Bücher grundsätzlich nicht kommentieren, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz geschwisterlicher Trauer die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und Erinnerungen auf eine Weise färben kann, die andere selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust nicht nachvollziehen können." Kurios am Rande: Kurz vor Erscheinen wurden nach Medienberichten sogar Exemplare des Buchs aus einem Lieferwagen in den Niederlanden gestohlen. Für Harrys Filmprojekt bedeutet der Schlagabtausch: Jede Szene über Dianas Privatleben, Beziehungen und letzte Tage muss genau überlegt sein – zumal er und sein Vater sich zuletzt wieder angenähert haben.

Erst im August war Harry mit seiner Familie nach Großbritannien zurückgezogen. Wie Insider Richard Kay in "Palace Confidential" betont, hänge die Rückkehr auch mit dem Dokuprojekt zusammen. Doch nicht nur die Enthüllung von Onkel Charles belastet das Vorhaben: Berichten zufolge soll auch sein Bruder William alles andere als begeistert sein und sogar rechtliche Schritte prüfen, sollte das Projekt ohne seine Zustimmung realisiert werden. Der Thronfolger soll befürchten, dass das Andenken an seine Mutter zu sehr kommerziell ausgeschlachtet werden könnte. Die Brüder sprachen bereits in der ITV-Dokumentation "Diana, Our Mother: Her Life and Legacy" über ihre Mutter. Damals sagte Harry, der bei Dianas Tod erst zwölf Jahre alt war: "Sie war unsere Mum. Und sie ist noch heute unsere Mum. Und natürlich sage ich das als ihr Sohn: Sie war die beste Mutter der Welt, sie hat uns mit Liebe umschlungen."

Prinzessin Diana und Prinz Harry im August 1995
Getty Images
Prinzessin Diana und Prinz Harry im August 1995
Prinzessin Diana, Prinz Harry, Prinz William und König Charles III. im September 1995
Imago
Prinzessin Diana, Prinz Harry, Prinz William und König Charles III. im September 1995
Prinz William und Prinz Harry, britisches Königshaus
Getty Images
Prinz William und Prinz Harry, britisches Königshaus
Wie findet ihr die Idee einer von Harry moderierten Diana-Doku?