Pete Davidson fühlt sich in der Karriere massiv unterschätzt

Pete Davidson fühlt sich in der Karriere massiv unterschätzt

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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Pete Davidson (32) steht seit über zehn Jahren im Rampenlicht – doch der Comedian hat das Gefühl, dass seine Arbeit nie richtig gewürdigt wurde. Im Gespräch mit Interview erklärte der Schauspieler, dass er lange Zeit vor allem eine Version von sich selbst verkörpert habe. Genau das habe ihm den Weg zu den Projekten verbaut, die ihn wirklich reizen. "Ich habe lange Zeit mich selbst gespielt, was es mir schwer gemacht hat, Rollen zu bekommen, die ich wirklich mag", schilderte der frühere Saturday Night Live-Star. Damit soll nun Schluss sein: Gleich drei neue Filmprojekte könnten Pete die Gelegenheit geben, eine andere Seite von sich zu zeigen. In "How to Rob a Bank", "Tommy Karate" und "Bitcoin" von Regisseur Doug Liman (61) möchte er unter Beweis stellen, dass er auch anspruchsvollere und vielseitigere Rollen übernehmen kann. Für den Schauspieler sind die Projekte zugleich eine Chance, das öffentliche Bild von ihm nachhaltig zu verändern, wie Female First berichtet.

Besonders ungerecht findet Pete die fehlende Anerkennung, weil er sich im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft seit mehr als einem Jahrzehnt behauptet. "Ich habe das Gefühl, dass mich alle unterschätzt haben. Dabei ist es alles andere als einfach, über ein Jahrzehnt relevant zu bleiben. Ich finde, das sollte anerkannt werden, und ich möchte allen zeigen, warum", betonte er gegenüber Interview. Pete hat den Eindruck, dass sich die öffentliche Aufmerksamkeit ohnehin stärker auf sein Privatleben als auf seine Arbeit und sein schauspielerisches Können richtet. "Die Leute haben all diese Fragen über mich, wie: 'Warum hat er das gemacht? Warum ist er mit ihr zusammen? Warum ist er immer noch da?'", erzählte er. Seine neuen Filme sollen das ändern. "Ich möchte sagen können: 'Ich bin immer noch da, weil ich auch diese Art von Arbeit machen kann. Ich hatte nur bis jetzt nie die Möglichkeit, das zu beweisen.'"

Dass er sich auf sein öffentliches Image reduziert fühlt, hatte Pete schon früher deutlich gemacht. Seit 2018 kursieren hartnäckige Gerüchte über seine Penisgröße – ausgelöst durch eine scherzhafte Antwort seiner damaligen Verlobten Ariana Grande (33) auf die Frage eines Fans. Für den Comedian war es belastend, dass aufgrund dieses intimen Klischees kaum noch über seine berufliche Arbeit gesprochen wurde. Auch seine Beziehungen sorgten immer wieder für Schlagzeilen: Neben Ariana Grande wurden ihm unter anderem Partnerschaften mit Kim Kardashian (45), Kaia Gerber (25), Margaret Qualley (31) und Phoebe Dynevor (31) nachgesagt. Sein Liebesleben stand damit regelmäßig stärker im Mittelpunkt als seine schauspielerischen Leistungen. Mit "How to Rob a Bank", "Tommy Karate" und "Bitcoin" hofft er nun, dass sich die Diskussion um ihn allmählich verschiebt.

Pete Davidson promotet bei CinemaCon in Las Vegas den Film "How to Rob a Bank"
Getty Images
Pete Davidson promotet bei CinemaCon in Las Vegas den Film "How to Rob a Bank"
Elsie Hewitt und Pete Davidson mit ihrer Tochter Scottie
Instagram / elsie
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Pete Davidson und Kim Kardashian im April 2022
Getty Images
Pete Davidson und Kim Kardashian im April 2022
Könnt ihr verstehen, dass Pete Davidson endlich mehr als nur sich selbst spielen möchte?