Pete Davidson bezeichnet soziale Medien als pures "Gift"
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Pete Davidson bezeichnet soziale Medien als pures "Gift"

- Hannah Kändler
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Pete Davidson (32) hat wenig Gutes über Instagram, TikTok und Co. zu sagen. Im Gespräch mit Interview Magazine bezeichnete der Comedian die Plattformen als "verdammtes Gift" und als Falle, um die er lieber einen großen Bogen mache. Positive Erfahrungen habe er dort noch nie gesammelt: "Ich bin noch nie in soziale Medien gegangen und habe mich danach gut gefühlt", stellte er klar. Besonders kritisch sieht der Schauspieler die Dynamik, die soziale Medien entwickeln können. Wer eigentlich nur kurz etwas nachschauen möchte, wird schnell von einem Inhalt zum nächsten geführt – immer weiter hinein in aufwühlende und provokante Beiträge. Ehe man sich versieht, schaut man Menschen dabei zu, wie sie aus ihren Häusern vertrieben werden. Genau diese Eskalation sei Teil des Systems, glaubt Pete. Das Ziel bestehe laut Pete darin, die Nutzer aufzuregen und wütend zu machen.

Ein Dorn im Auge ist dem Comedian dabei vor allem die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone. Der umfassende Zugang, den das Handy heute biete, sei weder gesund noch nachhaltig und mache die Menschen nervös, erklärte er gegenüber Interview Magazine. Nicht zuletzt deshalb sehnt sich Pete nach einer Zeit zurück, in der die Technik noch deutlich weniger Raum im Alltag einnahm: "Ich vermisse schnurlose Telefone und Anrufbeantworter, und ich hoffe, du hast recht, dass es eine Art Neustart gibt." Einen Hoffnungsschimmer erkennt der Hollywoodstar ausgerechnet bei der jüngeren Generation. Immer mehr junge Menschen würden angeblich wieder auf Klapphandys setzen – eine Entwicklung, die Pete ausdrücklich begrüßt. Er hofft, dass sich dieser Trend weiter durchsetzt und vielleicht sogar für einen bewussteren Umgang mit Smartphones sorgt.

Dass die Öffentlichkeit sich vor allem für sein Privatleben interessiert, setzte dem Comedian in der Vergangenheit ebenfalls zu. Statt über seine Comedy wurde häufig über seine prominenten Partnerinnen gesprochen – darunter Kim Kardashian (45), Ariana Grande (33), Kaia Gerber (25), Margaret Qualley (31) und Phoebe Dynevor (31). Mit seiner Ex-Freundin Elsie Hewitt (30) hat Pete seine zehn Monate alte Tochter Scottie. Bei "The Breakfast Club" sagte er dazu: "Irgendwann war ich es einfach leid, dass sich meine gesamte Karriere nur um mein Privatleben zu drehen schien. Und das alles selbst zu durchleben, ist irgendwie traumatisch." Auch die öffentliche Sexualisierung seiner Person empfand Pete als belastend. Zwar betonte der Schauspieler, er wolle sich keinesfalls in die Opferrolle begeben, dennoch habe ihn gestört, dass sich die öffentliche Aufmerksamkeit immer wieder auf sein Geschlechtsteil richtete. Wäre eine Frau auf diese Weise zum Gegenstand der Berichterstattung geworden, hätte dies seiner Ansicht nach deutlich mehr Empörung ausgelöst.

Pete Davidson spricht bei der Amazon MGM Studios CinemaCon 2026 in Las Vegas
Getty Images
Pete Davidson spricht bei der Amazon MGM Studios CinemaCon 2026 in Las Vegas
Pete Davidson mit seiner Tochter
Instagram / elsie
Pete Davidson mit seiner Tochter
"Saturday Night Live"-Star Pete Davidson im Jahr 2015
Getty Images
"Saturday Night Live"-Star Pete Davidson im Jahr 2015
Findet ihr, Pete wurde in der Öffentlichkeit zu sehr auf sein Liebesleben und sein Aussehen reduziert?