Prinzessin Märtha Louise: Zukunft im Königshaus ist ungewiss
Prinzessin Märtha Louise (54) und ihr Ehemann Durek Verrett (51) stehen erneut in der Kritik – diesmal wegen eines Fernsehauftritts. Das Paar ist in der Viaplay-Produktion "Alternative Norge" zu sehen, die am Mittwoch Premiere feierte. Die Sendung gibt Einblicke in die spirituelle Szene Norwegens und stellt unter anderem Tierkommunikatoren und Schamanen vor. Besonders brisant: Angekündigt wurde das Projekt am 28. August – dem Tag, an dem König Harald starb. Und das nur wenige Monate nach der ebenfalls heftig diskutierten Netflix-Doku "Rebel Royals: An Unlikely Love Story" über die Prinzessin und ihren Mann. Vor allem am Zeitpunkt der Ankündigung lässt Fie West, Unterhaltungschefin der dänischen Zeitung B.T., kein gutes Haar. "Es war eines der taktlosesten Dinge, die ich je gesehen habe, als am Tag von König Haralds Tod bekannt wurde, dass Märtha Louise und Durek Verrett bald mit einer neuen TV-Serie Premiere feiern würden."
Auch die Zusage für das Format selbst kann sie nicht nachvollziehen: "Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett haben Norwegen bereits im vergangenen Jahr mit ihrer Netflix-Dokumentation schockiert. Die Kritik war so heftig, dass es unverständlich erscheint, dass sie nun erneut in einer ziemlich kontroversen Fernsehsendung über alternative Milieus in Norwegen mitwirken." Ihr Fazit fällt eindeutig aus: "Das macht unmissverständlich klar, dass Prinzessin Märtha Louise absolut keine Zukunft im norwegischen Königshaus hat, obwohl das norwegische Königshaus verletzlich ist und König Haakon jede Hilfe gut gebrauchen könnte." Seine Schwester hatte sich bereits 2002 offiziell aus dem Kreis der arbeitenden Royals zurückgezogen, um selbstständig tätig zu sein. Später heiratete sie den Schamanen Durek. Schon 2025 stand das Paar im Fokus: Für die Netflix-Dokumentation "Rebel Royals: An Unlikely Love Story" ließen die beiden ihre Beziehung von Kameras begleiten. Laut B.T. sollen sie dafür bezahlt worden sein.
Ob König Haakon VIII. auf den Auftritt seiner Schwester reagiert und strengere Grenzen setzt, ist laut der Journalistin offen. Sie erinnert daran, dass manche Norweger der Prinzessin schon früher den Titel entziehen wollten. Möglich sei aber auch, dass die derzeitige Unterstützung der Bevölkerung für die gesamte Königsfamilie nach dem Thronwechsel die Empörung dämpft – Fie verweist dabei auf leicht gestiegene Beliebtheitswerte von Königin Mette-Marit (53). Märtha Louise kam am 22. September 1971 in Oslo als erstes Kind von Harald und Sonja zur Welt. Knapp zwei Jahre später wurde ihr Bruder Haakon geboren – und zog in der Thronfolge an ihr vorbei. Nach dem damals geltenden Recht waren Frauen von der Nachfolge ausgeschlossen, weshalb Haakon nach dem Tod seines Vaters am 28. August 2026 als König Haakon VIII. den Thron bestieg.

























