"Tatort"-Dreh mit Mama stellt Maria Furtwängler auf Probe
Maria Furtwängler (60) steht nach fünf Jahren Pause wieder gemeinsam mit ihrer Mutter Kathrin Ackermann für einen neuen Tatort vor der Kamera. Die beiden spielen darin Mutter und Tochter, was insofern praktisch ist, als sie das im echten Leben ohnehin sind. Ganz so einfach ist die Sache für Maria allerdings nicht, wie sie gegenüber Gala verrät: "Es ist immer sehr speziell. Da gibt es diese Doppelung: Sie ist meine wirkliche Mutter, gleichzeitig aber auch die Mutter von Charlotte Lindholm. Das ist herausfordernd." Vor der Kamera begegnen sich die beiden konsequent als Kolleginnen, sobald die Klappe fällt, sind sie wieder Mutter und Tochter. Der gemeinsame Fall ist am kommenden Sonntag im Fernsehen zu sehen.
Wie schnell der Wechsel zwischen Beruf und Familie funktioniert, beschrieb die Schauspielerin dem Magazin ganz konkret: "In den Szenen sind wir ganz klar Kolleginnen. Zwischen den Szenen sind wir wieder Mutter und Tochter und sagen: 'Komm, lass uns zusammen Mittag essen.'" Ganz entspannt geht Maria trotzdem nicht in die Drehtage. Dass Kathrin die Arbeit ihrer Tochter ganz genau verfolgt, macht Maria vor einem Drehtag durchaus nervös. "Meine Mutter beobachtet mich sehr genau. Niemand schaut so kritisch wie sie. Vor einem Drehtag habe ich deshalb immer ein bisschen Muffensausen", gesteht sie. Mit den Jahren nehme die "Tatort"-Darstellerin jedoch immer deutlicher wahr, wie begeistert ihre Mutter von ihr als Schauspielerin sei. Diese Anerkennung freue sie besonders. Ganz einig sind sich die beiden in beruflichen Fragen dennoch nicht immer. Als Schauspielerinnen hätten Mutter und Tochter durchaus unterschiedliche Vorstellungen davon, wie sie ihren Beruf ausüben.
Je älter die beiden werden, desto mehr kümmern sie sich umeinander, erzählte Maria weiter. Von Schonhaltung kann dabei aber keine Rede sein: Kathrin sei mit 88 Jahren immer noch so fit, dass sie mit ihrer Tochter auf den Berg gehen könne. Der neue Fall "Tatort: König in Gelb" widmet sich dem Thema Demenz – und das berührt die Schauspielerin auch persönlich, denn ihr Vater war daran erkrankt. Im Umgang mit seiner Krankheit habe sie ihre Sichtweise ändern müssen: "Man muss den Blick auf das richten, was noch da ist, und nicht ständig auf das, was verloren gegangen ist", erzählte sie. Aktuell beschäftige sie außerdem eine ganz andere Frage: die Balance zwischen ihrer Schaffenskraft und ihrem Bedürfnis nach Ruhe, Zeit für sich selbst und Aufenthalten in der Natur.


























