Meidet Helen Mirren Ärzte und fragt lieber die KI um Rat?

Meidet Helen Mirren Ärzte und fragt lieber die KI um Rat?

- Marina Birner
Lesezeit: 3 min
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Helen Mirren (81) geht mit gesundheitlichen Wehwehchen auf ihre eigene Art und Weise um. Wie die Schauspielerin gegenüber Entertainment Weekly verriet, macht sie um Arztpraxen lieber einen großen Bogen – und hört sich stattdessen den Rat einer künstlichen Intelligenz an. Zur Sprache kam das Thema im gemeinsamen Gespräch über den Thriller "A Talent for Murder". Ihre Kollegen Alden Ehrenreich (36) und Olivia Cooke (32) hatten sich am Set nämlich darüber ausgetauscht, dass sie beide zur Hypochondrie neigen. Auf Aldens Frage, ob sie Ärzten aus dem Weg gehe, antwortete Helen ganz offen: "Ich verdränge alles komplett. Ich meide Ärzte. Oh nein, total. Und es funktioniert." Als ihr Co-Star anschließend verriet, dass er am liebsten rund um die Uhr einen Arzt zu Hause dabei haben würde, reagierte die Britin prompt: "Nun, den hast du doch. Er heißt KI." Dabei schwang womöglich auch ein Hauch Ironie mit. Das weiß letztlich nur Helen selbst.

Alden konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und bezeichnete die Bemerkung als "interessante Werbung für KI". Die Oscarpreisträgerin, die für ihre Natürlichkeit bekannt ist, ließ sich davon allerdings nicht beirren und betonte gegenüber Entertainment Weekly noch einmal, wie praktisch sie die Technologie bei gesundheitlichen Fragen findet. "Wissen Sie, KI ist großartig. 'Es tut weh, aber es tut nicht so sehr weh!' Oh, es ist unglaublich", schwärmte sie. Helen und ihr Filmpartner unterscheiden sich deutlich im Umgang mit gesundheitlichen Beschwerden. Während sie diese nach eigener Aussage meist unbeachtet lässt, macht sich der Schauspieler schnell Sorgen, dass eine Krankheit dahinterstecken könnte. Auch Olivia zählt sich selbst zu den Hypochondern und stand ihrem Kollegen in dieser Hinsicht in nichts nach. Die drei stehen für den Thriller "A Talent for Murder" gemeinsam vor der Kamera.

Helens aktuelle Begeisterung für künstliche Intelligenz überrascht dabei durchaus – schließlich hatte der Publikumsliebling sich zwei Jahre zuvor auf einer Bühne noch ganz anders positioniert. Bei den American Cinematheque Awards wurde sie für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Ihre Dankesrede begann sie zunächst mit besonders feierlichen Worten. Am Ende löste sie auf: "Und das wurde von KI geschrieben." Anschließend zerriss die Schauspielerin das Blatt und ließ die Schnipsel unter dem Jubel der Gäste zu Boden fallen. Überreicht hatte ihr die Auszeichnung ihr "1923"-Kollege Harrison Ford (84). Dass technische Errungenschaften die Britin faszinieren, machte sie zudem im Podcast "Brave New World" des Evening Standard deutlich. Sie zeigte sich dabei begeistert von GPS und insbesondere von der Möglichkeit, den eigenen blauen Punkt auf dem Bildschirm mitzuverfolgen. Die Funktion nannte sie "vollkommen magisch und unglaublich".

Helen Mirren, Scauspielerin
Getty Images
Helen Mirren, Scauspielerin
Helen Mirren, Schauspielerin
Getty Images
Helen Mirren, Schauspielerin
Harrison Ford bei der Premiere von "Shrinking" in Los Angeles
Getty Images
Harrison Ford bei der Premiere von "Shrinking" in Los Angeles
Vom KI-kritischen Bühnenmoment zur KI-Begeisterung: Wie findet ihr Helens Sinneswandel?