"The Masked Singer" rettete Pietro Lombardi aus dunkler Zeit
Für Pietro Lombardi (34) ist The Masked Singer weit mehr als nur seichte TV-Unterhaltung. Bei seiner Rückkehr als Rate-Gast in der vierten Ausgabe am Mittwoch sprach der Sänger, der im Herbst 2025 den zweiten Platz belegte, überraschend offen darüber, dass ihm die ProSieben-Show damals aus einem emotionalen Loch geholfen hat. Zu jener Zeit habe er sich in einer düsteren Lebensphase befunden, aus der ihn die wöchentlichen Auftritte samstags wieder herauskitzelten. Vor allem der Zusammenhalt hinter den Kulissen sei eine Wohltat gewesen: "Hier gibt es kein Konkurrenzdenken, hier sind alle eine große Familie. Ich war zu dem damaligen Zeitpunkt in einer traurigen Phase, aber ich habe jeden Samstag ein Lächeln gehabt und deswegen bin ich bis heute glücklich, in dieser Sendung dabei gewesen zu sein", gestand der Ex-DSDS-Sieger am Ratepult.
Dass ihm das Format weiterhin sehr am Herzen liegt, stellte der Musiker bei seinem Comeback direkt klar: "Ich bin sehr, sehr glücklich, wieder hier zu sein", zitiert ihn Bunte. Diesmal musste der Sänger nicht unter Zentnern von Schaumstoff schwitzen, sondern durfte entspannt neben dem festen Rateduo Verona Pooth (58) und Chris Tall (35) Platz nehmen, um Moderator Matthias Opdenhövel (56) bei der Promi-Jagd zu unterstützen. In der vorherigen Staffel kämpfte Pietro als Teigwaren-Monster "Rave-Ioli" noch selbst um den Sieg und schnappte sich im Finale souverän den zweiten Platz.
Neben melancholischen Rückblicken servierte Pietro den Zuschauern auch eine gewohnt bizarre Anekdote aus seiner Zeit im Kostüm. Kurz vor einer Show habe sich seine Blase mit maximaler Dringlichkeit gemeldet – die XL-Verkleidung wurde dabei zum echten Albtraum. "Für das Publikum: In der Maske zu sein, ist echt crazy, denn ich musste wirklich kurz vor dem Auftritt extrem auf Toilette. Und das war wirklich extrem schwierig, denn die Kabine war genauso groß wie mein Kopf", berichtete Pietro. Verona schaltete blitzschnell und setzte mit "Das war 'ne enge Sache" die Pointe des Abends. Ein herrlich unglamouröser Einblick in ein TV-Konzept, bei dem der große Glamour oft direkt hinter der Toilettentür endet.


























