Erziehung: Anna-Maria Ferchichi ist kein Fan von Strafen
Anna-Maria Ferchichi (44) nimmt ihre Fans regelmäßig mit in ihren Familienalltag – und gewährt dabei auch Einblicke in ihre Erziehung. In einer Fragerunde auf Instagram wollte ein Follower jetzt wissen, wie sie reagiert, wenn ihre älteren Kinder nicht auf sie hören. Die Antwort der achtfachen Mutter fiel deutlich aus: Von klassischen Erziehungsmitteln hält sie nichts. "Ich muss allerdings zugeben, ich bin überhaupt kein Freund von Strafen, Schreien oder Verboten. Ich denke, mit einem vernünftigen Gespräch kommt man weiter – dann klappt es auch für eine Weile wieder, bis zum nächsten Gespräch", erklärte sie in der Story. Grundsätzlich laufe das Zusammenleben mit ihren älteren Kindern nämlich harmonisch und unkompliziert ab. Nur ein paar Dauerbrennerthemen müssten offenbar regelmäßig neu verhandelt werden – denn die Wirkung so eines Gesprächs hält eben nicht ewig.
Wie herausfordernd der Alltag trotz dieses ruhigen Ansatzes sein kann, schilderte sie direkt im Anschluss an einem aktuellen Beispiel. Nach einem neunstündigen Schultag sammelte sie ihren Sohn Djibi (12) auf dem Rückweg ein und traf dabei zugleich ihre vier älteren Kinder auf der Straße. Djibi sollte einfach ins Auto steigen, eines der Geschwister sollte lediglich seine Schultasche die rund 70 Meter bis nach Hause tragen. Doch selbst diese kleine Aufgabe löste innerhalb kürzester Zeit eine Diskussion darüber aus, wer die Tasche übernehmen müsse. "Vier Teenager im Haus sind eine explosive Mischung. Wir hatten vorhin eine Situation, da dachte ich, ich spinne", berichtet Anna-Maria auf Instagram. Damit begann schon die erste Begegnung mit ihren Kindern nach deren langem Tag mit einem Konflikt. Solche Augenblicke empfinde sie als wenig schön. Die Familienmutter räumt zudem offen ein, dass sie in manchen Situationen selbst nicht wisse, was sie zu dem Verhalten ihrer Teenager noch sagen solle.
Bei allem Reibungspotenzial betont Anna-Maria aber auch, wie eng ihre Teenager untereinander verbunden sind. Nach einem Streit suchten die Geschwister später ganz von selbst wieder die Nähe zueinander. "Abends kriechen sie dann gegenseitig zum Bruder/zur Schwester ins Bett, weil sie den anderen brauchen. Da soll mal einer mitkommen", fasste die achtfache Mutter das Wechselspiel aus Zoff und Zusammenhalt in ihrer Instagram-Story zusammen. Im Netz wehrte sie sich auch zuletzt gegen den Vorwurf, sie habe ihre Kinder nur bekommen, um in ihrem Leben für "Ablenkung" zu sorgen. "Das ist keine Kritik. Es ist eine Unterstellung. Das ist ein Unterschied", stellte sie klar. Besonders störte sie, dass bei Frauen mit vielen Kindern offenbar schnell nach einem angeblichen psychischen Defizit gesucht werde. "Das wäre eine bloße Unterstellung, einfach anmaßend und auch ein bisschen übergriffig", sagte sie und betonte: Ihre Familienplanung sei eine bewusste Entscheidung.


























