Interview vor Tod: RJ Mitte( 34†) sprach von "Breaking Bad"
Die Nachricht vom Tod von RJ Mitte (34) hat Fans von "Breaking Bad" erschüttert. Der Schauspieler, der als Walter White Jr. bekannt wurde, starb am 12. Oktober 2026 im Alter von 34 Jahren in Texas. Im Zuge dessen rückt auch ein Gespräch in den Fokus, das er erst wenige Tage zuvor mit Joe Vulpis für dessen "The Joe Vulpis Podcast" geführt hatte. Darin blickte RJ auf seine Zeit bei der Erfolgsserie zurück und sprach über die Zusammenarbeit mit Bryan Cranston (70), der seinen Serienvater Walter White verkörperte. Besonders in Erinnerung geblieben war ihm eine Szene zum Ende der Serie: das letzte Telefonat zwischen Vater und Sohn. "Ich glaube wirklich, dass eine der kompliziertesten Szenen, die ich spielen musste, für mich dieses letzte Telefongespräch war ... Es ist das letzte Mal, dass er mit ihm spricht. Damals habe ich es nicht so gut verstanden wie heute", erklärte RJ im Podcast.
Die Szene stellte RJ vor eine besondere Herausforderung. Nach den dramatischen Ereignissen der vorherigen Folge "Ozymandias" ist Walter Jr. mit der Wahrheit über seinen Vater konfrontiert: Walter White ist Heisenberg, und sein Onkel Hank ist tot. Obwohl Jack Welker Hank erschossen hat, gibt Walter Jr. seinem Vater die Schuld an den Ereignissen. Das letzte Telefonat zwischen Vater und Sohn gehört zu den emotionalen Momenten der anschließenden Folge "Granite State", bei der Peter Gould Regie führte. Bryan war bei der Aufnahme anwesend und unterstützte RJ bei der Szene. Seine eigenen schauspielerischen Leistungen kritisch zu betrachten, fiel RJ dagegen schwer. "Ich bin jemand, der, wenn er einen Fehler macht oder etwas passiert, darüber grübelt und in eine Abwärtsspirale gerät. Dann frage ich mich: Was hätte ich anders machen können? Wie hätte ich das anders machen können?", beschrieb er im Podcast. Deshalb habe er sich von jeder Staffel lediglich die erste Folge und das Serienfinale angesehen. Trotz dieser kritischen Haltung blieb die Rolle für ihn ein Wendepunkt in seinem Leben. Auch eine mögliche Fortsetzung der Geschichte rund um Walter Jr., Skyler und Holly schloss er nicht aus.
Wie seine Figur Walter White Jr. lebte auch RJ mit Zerebralparese. Die Diagnose erhielt er im Alter von drei Jahren. Seine persönlichen Erfahrungen flossen später in die Darstellung der Serienfigur ein. Auch außerhalb seiner Arbeit vor der Kamera setzte er sich für Menschen mit Behinderung ein und machte sich für mehr Inklusion in der Film- und Fernsehbranche stark. Als Botschafter unterstützte er unter anderem United Cerebral Palsy und Shriners Children's. Dabei ging es ihm auch darum, Menschen mit Behinderung bessere berufliche Möglichkeiten vor und hinter der Kamera zu eröffnen. Privat hatte RJ 2025 mit seiner Partnerin Kennedy Suarez einen weiteren wichtigen Schritt gewagt: An ihrem 30. Geburtstag machte er ihr einen Heiratsantrag, wie People berichtete. Sie lebten gemeinsam in Brownsville im US-Bundesstaat Texas und engagierten sich für wohltätige Zwecke. Nach der Nachricht von RJs Tod erinnerte sich Podcast-Moderator Joe Vulpis gegenüber TMZ an die Begegnung mit dem Schauspieler. Er sei "so positiv" gewesen und habe zu den freundlichsten und aufrichtigsten Menschen gehört, mit denen er je gesprochen habe. Bei ihrem Treffen habe RJ von seinen Zukunftsplänen, einem neuen Filmprojekt und seinem sozialen Engagement erzählt.























