

RJ Mittes Film soll trotz seines Todes vollendet werden
Der geplante Film "Forgotten Outlaw" soll trotz des Todes seines vorgesehenen Hauptdarstellers RJ Mitte (†34) noch vollendet werden. Autor, Regisseur und Produzent Nik Tizekker erklärte gegenüber TMZ, dass sich das Projekt noch mitten in der Vorproduktion befunden habe, als die Nachricht vom Tod des Schauspielers am Montag eintraf. Daraufhin seien die weiteren Planungen zunächst gestoppt worden. Aufgeben will er den Streifen aber nicht: Nik wolle das Werk zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen und damit auch den Wunsch des Breaking Bad-Darstellers ehren. Die Hauptrolle soll dafür neu besetzt werden – allerdings erst, wenn ein angemessener Moment dafür gekommen ist. RJ sei für die Figur besonders passend gewesen, weil er nicht nur die richtige Haltung für die Rolle mitgebracht, sondern der dargestellten Person auch körperlich geähnelt habe. Der unerwartete Tod des "Breaking Bad"-Stars sorgt nun für eine deutliche Verzögerung der gesamten Produktion.
Vollständig finanziert war "Forgotten Outlaw" zum Zeitpunkt des Produktionsstopps noch nicht. Das Team musste zusätzliche Geldmittel auftreiben – und der Schauspieler selbst hatte sich bis zuletzt aktiv dafür eingesetzt, Unterstützer für das Vorhaben zu gewinnen. RJ arbeitete mit Nik zudem an einem zweiten Projekt: der Miniserie "Like It Was Yesterday", deren Handlung sich mit Nahtoderfahrungen beschäftigt. Für das Format standen bereits etliche Szenen im Kasten: RJ hatte unter anderem gemeinsam mit Catherine Carlen vor der Kamera gestanden, die seine Mutter spielte. Laut Nik war ungefähr die Hälfte der Serie fertiggestellt, als die Arbeit durch RJs Tod plötzlich unterbrochen wurde. Auch hier gibt sich der Regisseur gegenüber TMZ entschlossen: Er hofft, das Projekt zu Ende bringen und anschließend veröffentlichen zu können – vorausgesetzt, die nötige Finanzierung kommt zusammen. Damit könnten sowohl die bereits entstandenen Aufnahmen genutzt als auch die noch fehlenden Teile der Miniserie produziert werden.
Einem Millionenpublikum wurde RJ durch seine Rolle als Walter White Jr. in der AMC-Erfolgsserie "Breaking Bad" bekannt. Er starb am Montag in Texas. Ein Vertreter des zuständigen Countys bestätigte den Todesfall gegenüber TMZ. Nach Informationen des Portals nahm sich RJ das Leben, die behördlichen Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern weiterhin an. RJs Vertreter würdigten ihn in einer Stellungnahme gegenüber TMZ als beliebten Schauspieler, Philanthropen und engagierten Verfechter der Rechte von Menschen mit Behinderung. RJ lebte selbst mit Zerebralparese und nutzte seine Bekanntheit immer wieder, um auf das Thema Behinderung aufmerksam zu machen und sich für mehr Repräsentation in Hollywood starkzumachen. Dieses Engagement beschränkte sich nicht auf seine öffentliche Arbeit: Er war Botschafter für United Cerebral Palsy sowie Shriners Children's. Über The Mitte Foundation unterstützte er darüber hinaus zahlreiche weitere wohltätige Anliegen.
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