Sarah Engels gewährt Einblick: So steht sie zu ihrem Papa
Selten gibt Sarah Engels (33) so viel von sich preis wie jetzt. Gegenüber Bild spricht die Sängerin über ihren Vater, zu dem sich über die Jahre eine große Distanz entwickelt hat. Einen regelmäßigen Austausch gibt es kaum noch. An der Bindung zu ihm rüttelt sie trotzdem nicht: Er bleibt ihr Papa. Mehrfach habe Sarah versucht, belastende Themen von früher anzusprechen, doch geklärt sei vieles bis heute nicht. Die Sorge, dass für eine Aussprache irgendwann keine Gelegenheit mehr bleibt, begleitet sie deshalb ständig. "Natürlich habe ich oft Angst, dass es irgendwann zu spät sein könnte. Für mich ist das Kapitel nie ganz abgeschlossen", sagte sie dem Blatt.
Die Folgen der schwierigen Vater-Tochter-Beziehung spürte Sarah nach eigener Erinnerung schon als Kind. Sie sei damals sehr unsicher gewesen und habe sich nach Bestätigung gesehnt. Ständig habe sie gefürchtet, nicht zu genügen oder andere zu enttäuschen. Was ihr am meisten fehlte, formuliert sie so: "Dieses Papas-Prinzessin-Sein hat mir als Mädchen gefehlt." Heute werde ihr das besonders klar, wenn sie beobachtet, wie vertraut ihr Mann Julian Engels (33) und Töchterchen Solea miteinander sind. Das Mädchen kam Anfang Dezember 2021 zur Welt. Über ihren Vater zu sprechen, fällt ihr trotzdem schwer: "Ich spreche da eigentlich gar nicht so gerne drüber, weil ich es nicht richtig finde. Es ist immer noch mein Papa und er bleibt auch mein Vater. Auch wenn wir nur selten miteinander sprechen."
Aus dem, was sie selbst vermisst hat, leitet Sarah ihren Anspruch als Mutter ab. Alessio, ihr Sohn aus der Ehe mit Pietro Lombardi (34), und Solea sollen Halt und Wärme spüren, ohne sich Liebe jemals erarbeiten zu müssen. "Mir ist so wichtig, meinen Kindern dieses Gefühl zu geben: Ich liebe dich bedingungslos. Egal, was passiert. Egal, auch wenn Mama mal sauer ist", betonte sie gegenüber Bild. Rückhalt findet sie bei Julian, mit dem sie sich Ende Mai 2021 im engsten Familienkreis das Jawort gab. Gegenüber Promiflash nannte sie Ehe und Familie ihren unverzichtbaren Anker. Zu Hause komme sie ohne Rolle aus, und Julian erinnere sie daran, wenn sie sich zu sehr in Job und Social Media verliere. "Also, wenn die Schlagzeilen wirklich überhandnehmen, dann sagt er: Schatz, leg das Handy weg. Mach das aus, denn unser Leben ist hier. Und das ist die Realität. Das andere kannst du einfach ausschalten. Und dann ist es weg", so Sarah.























