Bruder verrät: Michelle Obama will nie Präsidentin werden
Eine Rückkehr ins Weiße Haus wird es für Michelle Obama (62) offenbar nicht geben – zumindest nicht als Präsidentin. Das stellte ihr älterer Bruder Craig Robinson jetzt unmissverständlich klar. Am Flughafen von Los Angeles wurde er von TMZ gefragt, ob es nicht doch einen Punkt geben könnte, an dem die ehemalige First Lady ihre Meinung ändert – etwa wenn die politische Lage in den USA noch chaotischer werden sollte. Seine Antwort fiel eindeutig aus: Eine solche Schwelle gebe es für seine Schwester schlicht nicht. Damit dämpfte er vor allem Hoffnungen, dass die frühere First Lady bei der US-Präsidentschaftswahl 2028 antreten könnte. An ihren Qualifikationen scheitere eine mögliche Kandidatur aus seiner Sicht allerdings keineswegs. Craig ist überzeugt, dass Michelle eine großartige Präsidentin wäre. Zugleich räumte er ein, bei dieser Einschätzung als ihr Bruder natürlich nicht völlig unvoreingenommen zu sein. Dennoch steht für ihn fest: So geeignet er Michelle auch findet, sie selbst will den Posten nicht übernehmen.
Michelle selbst hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sie kein Interesse an einem gewählten politischen Amt hat. Ein zentraler Grund dafür ist ihre Familie: Nach den Jahren im Weißen Haus möchte die Autorin ihren beiden Töchtern Malia und Sasha Obama (25) nicht erneut zumuten, unter ständiger öffentlicher Beobachtung zu stehen. Auch Craig ging im Gespräch mit TMZ auf genau diesen Punkt ein. Die enorme Aufmerksamkeit und die permanente Prüfung durch die Öffentlichkeit seien eine Belastung für die Kinder gewesen – und daran würden auch außergewöhnliche politische Umstände nichts ändern. Zum Abschluss nahm TMZ die Frage nach einer weiteren Obama-Kandidatur mit Humor: Demnach könnte frühestens Malia im Jahr 2036 den bekannten Familiennamen wieder auf einen Wahlzettel bringen. Konkrete politische Ambitionen der älteren Obama-Tochter wurden dabei jedoch nicht genannt.
Wie sehr ihr die öffentliche Aufmerksamkeit selbst zugesetzt hat, schilderte Michelle vor Kurzem im Podcast "Call Her Daddy" von Alex Cooper (32). Während ihrer Zeit als First Lady hätten sich die Medien immer wieder vor allem für ihre Kleider und Schuhe interessiert. Ihre Ausbildung, ihre berufliche Laufbahn und ihre Kompetenzen seien dagegen häufig in den Hintergrund gerückt. Dabei hatte Michelle vor ihrer Zeit im Weißen Haus an den Eliteuniversitäten Princeton und Harvard studiert und anschließend eine erfolgreiche Karriere aufgebaut. In der öffentlichen Wahrnehmung fühlte sich die Autorin dennoch oft auf ihr äußeres Erscheinungsbild reduziert. Während Craig Robinson seiner Schwester das Präsidentenamt fachlich ohne Weiteres zutraut, deckt sich seine Aussage zu ihren Plänen somit mit Michelles eigenen öffentlichen Äußerungen: Sie strebt weder eine Kandidatur für 2028 noch ein anderes gewähltes politisches Amt an.


























