Eric Sindermann musste in sechs Tagen sechs Kilo verlieren
Für Eric Sindermann (38) wurde es vor dem offiziellen Wiegen von Fame Fighting 4 noch einmal richtig knapp. Wie Bild berichtet, brachte der Realitystar sechs Tage vor dem entscheidenden Termin noch 98 Kilogramm auf die Waage. Für seinen Kampf gegen Diogo Sangre (32) hatten sich die beiden Kontrahenten jedoch auf ein Höchstgewicht von 92 Kilogramm geeinigt. Eric musste innerhalb weniger Tage also sechs Kilogramm verlieren, um überhaupt antreten zu können. Ob ihm das gelungen ist, sollte sich beim offiziellen Wiegen am 16. Oktober 2026 zeigen.
Um die fehlenden Kilos rechtzeitig loszuwerden, sollte Eric auf eine im Kampfsport verbreitete Technik zurückgreifen: das sogenannte Water Loading. Dabei nimmt der Körper zunächst über mehrere Tage hinweg besonders viel Flüssigkeit auf. Bei Eric sollen es täglich etwa fünf bis sieben Liter Wasser gewesen sein. Unmittelbar vor dem Wiegen wird die Trinkmenge dann stark reduziert. Die Nieren scheiden jedoch zunächst weiterhin große Mengen Flüssigkeit aus, wodurch das Körpergewicht kurzfristig sinkt. Ringarzt Dr. Panagiotis Karachalios erklärte das Prinzip gegenüber Bild so: "Man trickst im Endeffekt die Nieren aus. Die Niere hängt hinterher und man scheidet viel Wasser aus, obwohl man keins nachgibt." Die Methode birgt allerdings gesundheitliche Gefahren. Laut dem Mediziner kann sie unter anderem zu einer starken Dehydrierung und gefährlichen Störungen des Elektrolythaushalts führen.
Als nachhaltige Methode zum Abnehmen eignet sich Water Loading allerdings nicht. Der Gewichtsverlust entsteht hauptsächlich durch den Verlust von Flüssigkeit, während Körperfett kaum abgebaut wird. "Typischerweise ist es Wasser, was er in dieser Zeit verliert", stellte Dr. Karachalios klar. Besonders Einsteiger sollten laut dem Ringarzt deshalb die Finger von dieser riskanten Technik lassen. Bei Fame Fighting ist die medizinische Betreuung gewährleistet: Obwohl Eric und seine Konkurrenten keine Profiboxer sind, werden sie ähnlich wie diese betreut. Ärztliche Untersuchungen vor und nach den Kämpfen sollen dazu beitragen, gesundheitliche Risiken rechtzeitig zu erkennen und möglichst gering zu halten.































