Gewaltvorwürfe in Doku: Yeliz Kocs Mama trifft auf ihren Ex

Gewaltvorwürfe in Doku: Yeliz Kocs Mama trifft auf ihren Ex

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 3 min
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In der Doku Yeliz & Jimi - We Are Family?! kommt es zu einem Aufeinandertreffen, das für ordentlich Gesprächsstoff sorgt: Im Garten von Yeliz Koc (32) begegnen sich ihre Mutter Andrea Koc und deren Ex Savaş Koc. Andrea wirft ihrem früheren Partner vor, während ihrer damaligen Beziehung Gewalt ausgeübt zu haben. Yeliz' Vater rückt gemeinsam mit einem Kollegen an, um bei der Gartenarbeit zu helfen. Andrea hatte zunächst gar nicht vor, ebenfalls vorbeizuschauen, entscheidet sich aber doch für einen Besuch. Savaş empfängt seine Ex bestens gelaunt, nimmt sie in den Arm, drückt ihr einen Kuss auf die Wange und macht ihr Komplimente für ihr Aussehen und ihre Brille. Andrea hingegen wahrt lieber Abstand. Nach dem Begrüßungskuss wischt sie sich demonstrativ über die Wange und erklärt ihr Auftauchen mit einer ziemlich trockenen Ansage: "Um zu sticheln bin ich hier."

Vor laufender Kamera spricht Andrea über die ungewöhnliche Begegnung. Mehr als 30 Jahre liege das Ganze inzwischen zurück, weshalb sie versuche, dem Wiedersehen mit einer Portion Humor zu begegnen. Doch die Erinnerungen an damals sind noch immer präsent. So berichtet sie von einer Aussage, die Savaş einst über einen Film mit einer misshandelten Frau gemacht haben soll: "Ja, aber so schlimm bin ich doch gar nicht." Rückblickend verdeutliche dieser Satz für Andrea, wie es damals tatsächlich um sie gestanden habe. Während Savaş bei der Gartenarbeit lieber in Erinnerungen an die schönen Zeiten schwelgt, gibt sich Andrea weiterhin distanziert. Auf seine Frage, ob sie ihn vermisse, hat sie eine klare Antwort: "Ne, kein Stück. Keinen Tag."

Auch als er wissen will, ob es zwischen ihnen einen Rosenkrieg gegeben habe, widerspricht Andrea zunächst: Den gebe es mittlerweile nicht mehr. Savaş hält dagegen und behauptet, einen solchen habe es überhaupt nie gegeben. Im Einzelinterview wird Andrea deutlich. Eigentlich habe sie sich geschworen, einen gewalttätigen Partner sofort zu verlassen. Stattdessen sei sie jahrelang geblieben und habe zugelassen, dass er sie kleinmache. Heute zieht sie daraus ein bitteres Fazit: "Ich muss mir nur selber verzeihen, dass ich das so lange mitgemacht habe. Dass ich so doof war."

Für zusätzliche Brisanz sorgen in der Doku alte Tagebucheinträge von Andrea, die Yeliz gemeinsam mit ihrer Mutter und Schwester Filiz Koc (40) durchging. Darin schilderte Andrea mutmaßliche Schläge, Anspucken und Beleidigungen innerhalb der Familie. Savaş stritt körperliche Übergriffe zunächst vehement ab. Im weiteren Verlauf räumte er allerdings ein, dass möglicherweise eine Ohrfeige gefallen sein könnte. An konkrete Situationen könne er sich nach eigenen Angaben jedoch nicht mehr erinnern. Für Yeliz sind die belastenden Erlebnisse ein Teil ihrer Familiengeschichte, mit dem sie heute umzugehen versucht. Den Kontakt zwischen ihren Eltern könne sie akzeptieren, solange sich die damaligen Vorfälle nicht wiederholten, erklärte sie. Dass Andrea ihrem Ex-Partner mittlerweile vergleichsweise normal begegnet, scheint der Influencerin zu helfen, mit der familiären Situation besser zurechtzukommen.

Yeliz Koc mit Mutter Andrea, Januar 2025
Imago
Yeliz Koc mit Mutter Andrea, Januar 2025
Yeliz Koc mit ihrem Vater Savaş Koc und dessen Kollegen, Februar 2026
Instagram / yelizkoc
Yeliz Koc mit ihrem Vater Savaş Koc und dessen Kollegen, Februar 2026
Yeliz Koc beim Fotocall zum Start der 2. Staffel von "Yeliz & Jimi – We are Family?", September 2026
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Yeliz Koc beim Fotocall zum Start der 2. Staffel von "Yeliz & Jimi – We are Family?", September 2026
Yeliz Koc und ihre Schwester Filiz, August 2020
Instagram / filiz_koc_rose
Yeliz Koc und ihre Schwester Filiz, August 2020
Was sagt ihr zu Savaş' lockerer Begrüßung mit Umarmung, Kuss und Komplimenten?