

Gewaltvorwürfe in Doku: Yeliz Kocs Vater Savaş äußert sich
In der aktuellen Folge der Sky-Doku Yeliz & Jimi – We Are Family?! wird Savaş Koc, der Vater von Yeliz Koc (32), mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Ausgangspunkt sind alte Tagebücher seiner früheren Partnerin Andrea, die Yeliz gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Filiz (40) durchgeht. Darin schildert Andrea unter anderem mutmaßliche Schläge, Anspucken und Beschimpfungen innerhalb der Familie. Auf die entsprechenden Einträge angesprochen, weist der ehemalige türkische Profifußballer die Vorwürfe zunächst entschieden zurück: "Ich habe sie nie geschlagen." Kurz darauf schränkt Savaş seine Aussage jedoch ein und hält einen Übergriff zumindest für möglich. "Vielleicht hab ich doch mal eine Ohrfeige oder so?", fragt er vor der Kamera. An konkrete Situationen könne er sich nach eigenen Angaben nicht erinnern. Auch wisse er nicht, wie seine Ex-Partnerin zu ihrer Darstellung komme. Die Folge mit seiner Reaktion ist ab sofort bei Sky, WOW und RTL+ abrufbar.
Andrea berichtet in ihren damaligen Aufzeichnungen von mehreren Vorfällen, bei denen sie von ihrem damaligen Partner geschlagen, angespuckt und beleidigt worden sein soll. Besonders eindringlich schildert sie eine Nacht, in der Savaş ihrer Darstellung zufolge einen Streit begonnen habe. "Da bin ich in Filiz' Kinderzimmer gegangen und dann stand er neben diesem Bett, mit einem Bleistift in der Hand. Ich hatte Filiz im Arm [...] und ich dachte, wenn du nicht leise bist, dann rammt er dir diesen Bleistift ins Hirn", erinnert sich die Mutter in der Doku. "Wir waren dann ganz ruhig, wir beide. Und dann hat er irgendwann abgelassen." Am nächsten Morgen habe sie die Sachen ihres Partners vor die Tür gestellt und das Schloss austauschen lassen. Bis sie die Beziehung endgültig beendet habe, seien nach ihren eigenen Worten allerdings zwölf Jahre vergangen.
Für Yeliz ist die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte alles andere als einfach. Ihr Vater sei während ihrer Kindheit nur selten anwesend gewesen, weshalb ihr viele gemeinsame Erinnerungen fehlen. Schon früh habe sie gelernt, schwierige Dinge mit sich selbst auszumachen. In der Doku versucht die Reality-TV-Bekanntheit zwar, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Vergangenheit nachzuvollziehen – bei körperlicher Gewalt zieht sie jedoch eine klare Grenze: "Es gibt Sachen, die würde ich ihm niemals verzeihen. Also Handgreiflichkeiten. So was kann ich einfach nicht verzeihen." Auch die Tagebücher ihrer Mutter beschäftigten Yeliz bereits in ihrer Jugend. Aus einem Eintrag habe sie damals geschlossen, dass Andrea sie ursprünglich nicht gewollt habe. In dieser Zeit habe sie nach eigenen Angaben häufig über Suizid nachgedacht, während ihre Mutter große Angst um sie gehabt habe. "Ich hatte einfach keinen Bock, auf dieser Erde zu sein", erinnert sich die heute 32-Jährige an diese schwierige Phase.
Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.


























