Netflix-Insider zerreißen Greta Gerwigs "Narnia"-Adaption

Netflix-Insider zerreißen Greta Gerwigs "Narnia"-Adaption

- Nicole Vasiljuk
Lesezeit: 2 min
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Monate vor dem geplanten Kinostart machen sich offenbar große Zweifel an einem der teuersten Projekte in der Geschichte von Netflix breit: Greta Gerwigs (43) Fantasyfilm "Das Wunder von Narnia" soll bei einer internen Testvorführung im Sommer 2026 regelrecht ein Stimmungskiller gewesen sein. Entertainment-Journalist Jeff Sneider berichtete auf seiner Plattform The InSneider, dass einige Personen beim Streamingdienst die frühe Schnittfassung als "furchtbar" und als "ein echtes Problem" bezeichnet haben sollen. Eine weitere Quelle zog demnach einen Vergleich zu Disneys Kinoflop "Das Zeiträtsel". Nach dem Screening sei die Stimmung "im Keller gewesen", heißt es weiter. Als Folge soll es mittlerweile Nachdrehs gegeben haben. Zusätzlich ist von Unstimmigkeiten zwischen der Regisseurin und Netflix-Spielfilmchef Dan Lin die Rede.

Für Unmut soll unter anderem der Aufbau der Geschichte sorgen: Die Hauptfiguren erreichen Narnia wohl erst im dritten Akt. Damit orientiert sich der Film allerdings eng an der Romanvorlage von C. S. Lewis, in der Löwe Aslan das Land erst etwa in der Mitte der Handlung in die Existenz singt. Zudem soll sich Greta im Schnittraum Support von einem erfahrenen Cutter oder Regisseur geholt haben. Über das finale Produkt muss das jedoch nichts aussagen – auch bei Barbie griffen Pam Abdy und Mike De Luca später in den Schnittprozess ein, bevor der Film weltweit mehr als 1,4 Milliarden Dollar einspielte. Das Portal World of Reel soll ebenfalls von kritischen Reaktionen gehört haben, vermerkt aber, dass im Sommer eine frühe Version mit unfertigen Computereffekten lief.

Der Kinostart ist für den 11. Februar 2027 geplant, später folgt die Auswertung bei Netflix. Zur Besetzung zählen Daniel Craig (58), Emma Mackey (30), Carey Mulligan (41), David McKenna und Beatrice Campbell. Schon vor den aktuellen Berichten galt das Fantasyprojekt als möglicherweise teuerster Netflix-Film überhaupt. Brancheninsider Matt Belloni hatte zwischenzeitlich sogar von kursierenden Kosten von mehr als 320 Millionen Dollar gesprochen, während die jüngsten Meldungen das Budget auf rund 280 Millionen Dollar beziffern. An dem Projekt hängt also nicht nur eine gewaltige Summe, sondern auch der mögliche Auftakt einer ganz neuen Fantasyreihe. Für Greta ist es das nächste Großprojekt nach dem Milliardenerfolg "Barbie".

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