Nach Studio-Fusion: Noch keine Einigung für "Barbie 2"

Nach Studio-Fusion: Noch keine Einigung für "Barbie 2"

- Marina Birner
Lesezeit: 3 min
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Die Fusion von Paramount/Skydance und Warner Bros. Discovery ist vollzogen – doch für Fans von Barbie gibt es weiterhin keine Klarheit. Bei einer Pressekonferenz von Skydance am Dienstag gab der neue Co-CEO Ynon Kreiz noch kein grünes Licht für eine Fortsetzung des Kinohits von 2023. Auf die Frage, wann das Projekt an den Start gehen könne, antwortete der frühere Mattel-Chef laut Deadline knapp: "Es ist zu früh, darüber zu sprechen." Somit bleibt weiterhin ungewiss, ob Margot Robbie (36) als Barbie zurückkehren wird, Ryan Gosling (45) erneut Ken verkörpert und Greta Gerwig (43) abermals die Regie übernimmt. Gerade nach dem Zusammenschluss der beiden Konzerne hatten viele ein konkretes Update zum möglichen Nachfolger erwartet – dieses blieb jedoch aus.

Nach Informationen von Deadline müssen die neuen Verantwortlichen Dana Goldberg und Josh Greenstein zunächst die zahlreichen übernommenen Warner-Projekte sichten und deren Entwicklungsstand prüfen. "Barbie 2" gehört zu den Themen, mit denen sich die Führungsriege beschäftigen soll. Mattel Studios richtet seine Aufmerksamkeit derzeit ohnehin auf ein anderes Projekt: Dort wird aktuell ein animierter Barbie-Film entwickelt, den Produzent Chris Meledandri (67) verantwortet. Studiopräsidentin Robbie Brenner hatte beim Toronto International Film Festival im September erklärt: "Wir alle wollen die Barbie-Fortsetzung sehen. Ich will sie auch sehen. Ich bin mir sicher, dass es irgendwann, eines Tages, eine geben wird." Zugleich betonte sie, dass der Spielzeugkonzern weitere Projekte rund um die berühmte Puppe plane. Der erste Realfilm mit Margot und Ryan hatte weltweit 1,44 Milliarden Dollar (1.285.255.265 Euro) eingespielt und war damit zum umsatzstärksten Film in der Geschichte von Warner Bros. geworden.

Schon vor der Fusion gerieten die Gespräche über eine Rückkehr des Erfolgsteams ins Stocken. Weil für den überraschenden Megaerfolg ursprünglich keine Optionen für eine Fortsetzung vereinbart worden waren, mussten Margot, Ryan und Greta samt ihren Partnern sowie Co-Autor Noah Baumbach (57) komplett neu verhandeln. Im Mittelpunkt standen dabei höhere Gagen und Gewinnbeteiligungen. Laut New York Times soll Ryan 20 Millionen Dollar (17.850.767 Euro) gefordert haben. Die jüngsten Angebote seien im Mai von den Stars zurückgewiesen worden. Seitdem sind keine weiteren Gegenangebote mehr eingegangen. Warner Bros. hatte seinerzeit mitgeteilt, dass eine gültige Rechtevereinbarung mit Mattel bestehe und man bereits mehrere umfangreiche Angebote vorgelegt habe. Zu einer Einigung sei es allerdings noch nicht gekommen. Hinzu kommt der Faktor Zeit: Kommt bis Dezember 2026 kein Deal für einen zweiten Teil zustande, könnten die Filmrechte an Mattel zurückfallen. Der Konzern könnte das Projekt dann mit neuen Beteiligten von Grund auf neu aufziehen.

Ryan Gosling und Margot Robbie, "Barbie"-Stars
Imago
Ryan Gosling und Margot Robbie, "Barbie"-Stars
Margot Robbie und Greta Gerwig, Schauspielerinnen
Getty Images
Margot Robbie und Greta Gerwig, Schauspielerinnen
Ryan Gosling und Margot Robbie, 2023
Getty Images
Ryan Gosling und Margot Robbie, 2023
Wie steht ihr zu Ryan Goslings angeblicher Forderung von 20 Millionen Dollar für eine "Barbie 2"-Rückkehr?