Paul McCartney erinnert sich an seine eigene Geburt
Paul McCartney (84) hat mit einer ungewöhnlichen Aussage für Staunen gesorgt: Die Beatles-Legende glaubt tatsächlich, sich an seine eigene Geburt erinnern zu können. Im Podcast "Good Hang with Amy Poehler" kam der Musiker auf das Thema, als seine zugeschaltete Tochter Stella McCartney (55) ihren Vater nach seiner allerersten Erinnerung fragte. Die Antwort des Sängers überraschte die Runde: "Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich mich daran erinnere, geboren worden zu sein", schilderte er. Zur Welt kam Paul im Walton Hospital in Liverpool – und genau von diesem Moment soll er noch Bilder und Geräusche im Kopf haben. Ob dies jedoch eine echte Erinnerung von ihm ist, daran zweifelt der Musiker. So ist er sich nicht sicher, ob diese Eindrücke vielleicht auch einfach ein Streich seines Gehirns sind.
Ob wahr oder nicht, ein Raum hat sich anscheinend besonders eingeprägt: der damalige Kreißsaal. Das Krankenhaus beschrieb Paul im Gespräch als altes viktorianisches Gebäude, das ursprünglich wohl einem ganz anderen Zweck gedient habe. "Ich erinnere mich irgendwie an weiße Fliesen, sehr hygienische weiße Fliesen, und an Instrumente aus Chrom und an ein Klirren, weil ich mit einer Geburtszange zur Welt kam. Sie mussten mich herausziehen", erzählte der "Let It Be"-Interpret. Auch wenn die Erinnerungen nicht stimmen, sorgte die Anekdote im Gespräch mit Amy und seiner Tochter allemal für einen besonderen Moment.
Geburten kennt Paul inzwischen auch aus einer anderen Perspektive: Der Musiker ist selbst fünffacher Vater. 1969 heiratete er Linda Eastman und adoptierte deren Tochter Heather. Zusammen bekam das Paar anschließend die Kinder Mary, Stella und James. 1998 starb Linda im Alter von 56 Jahren an Brustkrebs. Mit seiner zweiten Ehefrau Heather Mills (58) bekam der Sänger später seine jüngste Tochter Beatrice. Auch musikalisch ließ Paul vor einigen Monaten die Vergangenheit wieder aufleben. Gemeinsam mit Ringo Starr (86) nahm er den Song "Home To Us" auf, der damals für Pauls Album "The Boys of Dungeon Lane" angekündigt war – und das auf eine besondere Art und Weise.



























