Aaron Carters Erbe versinkt offenbar im Schuldenchaos
Mehr als drei Jahre nach dem Ableben von Aaron Carter (†34) sorgt die Konkursmasse des früheren Teenieschwarms erneut für Schlagzeilen. Frische Dokumente eines US-Gerichts offenbaren eine gewaltige Nachforderung der Finanzbehörde IRS in Höhe von 461.253,54 Dollar, was rund 397.000 Euro entspricht. Neben den eigentlichen Rückständen summieren sich darin über die Jahre aufgelaufene Zinsen sowie Strafgelder. Ein Richter hatte den Nachlass des Sängers und Realitystars bereits zuvor für zahlungsunfähig erklärt. Wie diese astronomische Summe nun beglichen werden soll, ist laut TMZ derzeit völlig unklar, zumal der Musiker nach seinem Tod ohnehin geordnete Vermögensverhältnisse vermissen ließ. Aaron verstarb am 5. November 2022 durch unfallbedingtes Ertrinken nach der Einnahme von Drogen und Beruhigungsmitteln in seiner Badewanne.
Der behördliche Katalog erstreckt sich über etliche Steuerjahre ab 2014, wobei der Großteil der Forderungen aus der jüngeren Vergangenheit stammt. Während für das Jahr 2014 mit 326,60 Dollar – also etwa 280 Euro – eine vergleichsweise überschaubare Summe anfällt, schießt die Forderung für 2021 auf stolze 172.538,70 Dollar und damit umgerechnet knapp 148.000 Euro empor. Eine angeforderte Stellungnahme der Nachlassverwalter bezüglich der drückenden Schuldenlast blieb bislang aus. Damit bleibt unklar, ob überhaupt noch Vermögenswerte existieren, aus denen die Behörde bedient werden könnte. Ob die Finanzbeamten noch verwertbare Geldmittel vorfinden werden, steht angesichts der trüben Aktenlage arg in Zweifel.
Abseits der Steuerproblematik brodelte es um Aarons Hinterlassenschaft bereits an anderen Fronten gewaltig. Seine Mutter Jane Schneck scheiterte gerichtlich mit dem Versuch, den Abwicklungsprozess wegen mutmaßlich zu niedrig bezifferter Tantiemen zu stoppen. Nach der Feststellung der Pleite fielen sämtliche Sachwerte an die Ex-Verlobte Melanie Martin, die sich daraufhin schweren Anschuldigungen der Schwiegermutter in spe ausgesetzt sah. So soll die Mutter des gemeinsamen Sohnes unberechtigt Beträge in Höhe von 24.530 Dollar – was etwa 21.000 Euro entspricht – von den Konten abgehoben haben. Aaron und Melanie hatten im November 2021 einen gemeinsamen Sohn bekommen, ihre Beziehung war über die Jahre von mehreren Trennungen und Versöhnungen geprägt.
























