Nach Aaron Carters Tod: Wieso sein Zahnarzt ins Visier gerät
Mehr als drei Jahre nach dem Tod von Aaron Carter (†34) beschäftigt der Fall die Gerichte weiter. Die Familie des Sängers hat eine Klage wegen widerrechtlicher Tötung eingereicht – und darin gerät auch sein Zahnarzt Jason Mirabile ins Visier. Doch dieser geht nun seinerseits in die Offensive: Wie TMZ unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, plant Jason, Akten des Jugendamts "Department of Children and Family Services" als Beweismittel in den Prozess einzubringen. Damit will er Aarons Rolle als Vater hinterfragen – und die Schadensersatzforderungen der Familie erheblich schwächen.
Konkret geht es darum, dass Aarons Hinterbliebene Entschädigungen für den vierjährigen Sohn Princeton fordern – unter anderem für den Verlust der väterlichen Gesellschaft und finanzieller Unterstützung. Jason will diesen Ansprüchen entgegentreten, indem er Mitarbeiter des Jugendamts als Zeugen aufruft. Zusätzlich bestreitet der Zahnarzt, dass Aaron zum Zeitpunkt seines Todes Millionen verdient habe. Die Familie soll laut Jason argumentieren wollen, dass der Sänger aus verschiedenen Einnahmequellen jährlich Millionenbeträge erzielt habe und 2023 eine Tour geplant gehabt hätte. Jason hingegen erklärt, es gebe keine Beweise für ein siebenstelliges Einkommen in den Jahren vor Aarons Tod.
Aaron war im November 2022 im Alter von nur 34 Jahren gestorben. Laut Gerichtsmediziner verlor er nach einer Überdosis Xanax und einem Opioid-Medikament das Bewusstsein und ertrank in seiner Badewanne. Seine Familie wirft sowohl seinem Arzt als auch Jason vor, ihm Medikamente fahrlässig verschrieben zu haben. Aaron hinterlässt seinen Sohn Princeton, den er mit seiner Ex-Verlobten Melanie Martin hatte.









