Eric Dane fühlte sich bei "Grey's Anatomy" "entbehrlich"
In seinen Memoiren "My Book of Days: A Memoir in Moments" rechnet Eric Dane (†53) ungeschönt mit seiner Zeit bei "Grey's Anatomy" ab. Das Magazin People veröffentlicht nun erste Auszüge aus dem Buch des im Februar 2026 verstorbenen Schauspielers. Darin schildert er seine Suchtprobleme, einen schweren Rückfall im Jahr 2008, insgesamt fünf Behandlungen während seiner Jahre in der Arztserie – und seine feste Überzeugung, aus rein finanziellen Gründen aus dem Erfolgsformat gestrichen worden zu sein.
Besonders drastisch beschreibt Eric in dem Buch, wie sichtbar sein Rückfall 2008 wurde. "Mein Körper geht kaputt. Ich falle auf 77 Kilogramm, mein Gesicht fällt ein, meine Augen werden trüb, ich sehe ausgemergelt aus. Ich sehe aus wie ein Drogenabhängiger. Man kann es sehen. Ich kann es sehen. Meine Einstellung am Set verändert sich", zitiert People aus den Memoiren. Über sein Aus nach acht Jahren als Dr. Mark Sloan schreibt er: "Mein Ende bei 'Grey's Anatomy' kommt, aber nicht wegen meiner Sucht, obwohl man durchaus sagen kann, dass meine Sucht nicht geholfen hat. Der Grund läuft auf Geld hinaus. Trotz Mark Sloans Beliebtheit bin ich zu teuer geworden. Ich bin entbehrlich geworden." Damit ordnet der Hollywoodstar seinen Serienabschied Jahre später völlig neu ein.
Fünfmal begab sich Eric während seiner Zeit in der Serie zwischen den Staffeln in Behandlung. Später habe er seine Abhängigkeiten besser im Griff gehabt und sei bei der Arbeit nüchtern geblieben – innerlich aber längst auf dem Absprung gewesen. Nach acht Staffeln habe er genug gehabt, aber nicht gewusst, wie er "aus diesem Zug" aussteigen könne. Serienschöpferin Shonda Rhimes (56) teilte ihm gegen Ende der achten Staffel mit, dass er in Staffel neun nicht zurückkehren werde. Mark Sloan starb an den Folgen des Flugzeugunglücks, bei dem auch seine große Liebe Lexie Grey ums Leben kam.



























