Als sich Tony Scott (†68) vor zwei Monaten das Leben nahm, hinterließ er nicht nur eine trauernde Familie, sondern auch jede Menge offene Fragen. Was trieb ihn dazu, sich in den Tod zu stürzen? Es wurde von der US-Presse darüber spekuliert, er habe einen inoperablen Hirn-Tumor gehabt. Seine Frau Donna dementierte diese Gerüchte allerdings.

Eindeutige Klärung sollte eine Obduktion geben. Der Gerichtsmediziner Craig Harvey wurde mit dieser Aufgabe betraut und stellte gestern die Ergebnisse vor. Dass der „Top Gun“-Regisseur infolge der Verletzungen nach seinem Sprung von der Vincent Thomas Bridge in San Pedro in Los Angeles verstarb, war bereits bekannt. Neu ist jedoch, dass im Körper des Filmemachers Spuren eines Schlafmittels sowie Antidepressiva nachgewiesen werden konnten.

Zudem konnte er die Aussage von Donna Scott bestätigen. Scott litt zum Zeitpunkt seines Todes nicht unter einer Krebserkrankung! Dies erklärte er der Los Angeles Times. Es ist demnach davon auszugehen, dass der Verstorbene bereits seit einiger Zeit unter schweren Depressionen litt.

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